2-Schicht Parkett im Wohn/Essbereich verlegt

Wir haben es uns bei der Wahl des Fussbodenbelags wirklich nicht einfach gemacht.

Für das Obergeschoss war uns gleich zu Beginn klar, dass wir hier etwas günstiges und einfaches verwenden möchten, aber was nehmen wir nur im Wohn/Essbereich und unserer Küche? Zunächst wollten wir hier ein Vinylbelag (Vollvinyl), welches wir aber aufgrund des flachen Aufbaus wieder verworfen haben. Wir wollten einfach keine Stufe zwischen dem Flur und den Wohn Essbereich… da wir den Flur bereits mit 10mm starken Fliesen ausgestattet haben, sollte der Aufbau im Wohn/Essbereich auch ungefähr dieser Aufbauhöhe entsprechen. Also haben wir weiter gesucht und in dieser Aufbauhöhe gab es fast nur Laminat oder Teilvinylböden. Laminat war für den Wohnbereich und vor allem die Küche unserer Meinung nach nicht geeignet….Also hatten wir Überlegungen die Küche zumindest auszuklammern und eben mit dem Wasser unempfindlichen Vollvinyl auszustatten. Da wir allerdings eine offene Küche haben und diese teilweise auch über die Estrichtrennung hinausreicht… haben wir aber auch dies wieder verworfen…. Lediglich eine neue Bodenart von dem Baumarkt „Bauhaus“ wäre hier für uns in Frage gekommen und hätte auch unseren Anforderungen genüge getan… Leider war aber hier der Preis mit fast 50€ pro qm von unserem Budget her nicht zu stemmen….. Nachdem wir ca. 40 Muster von allen möglichen Belagsarten ausprobiert haben, viel unsere Wahl letztendlich auf ein ganz anderes Produkt…

Verklebtes 2-Schicht Eiche Parkett in Höhe von 10mm im gesamten Wohn/Essbereich sowie der Küche. Wir waren bzw. sind zwar noch skeptisch was die Küche angeht und ob hier Parkett wirklich das geeignete Produkt ist… Aber letztendlich lagen wir mit dem Preis hier durchaus noch in unserem Budget und das Ergebnis sieht zunächste erstmal genau so aus wie wir uns das gewünscht haben… dazu kommt noch das sehr angenehme und warme Gehgefühl.


Produkttest von Wagner Sicherheitstechnik

Heute erreichte mich ein ganz besonderes Päckchen…. Nämlich eins von Wagner Sicherheitstechnik mit drei unterschiedlichen Produkten, welche ich in den nächsten Tagen ausgiebig testen werde.

Es handelt sich um

  • einen Türstopper von Burgwächter, welcher unsere Kera Haustür vor Beschädigungen schützen soll, da diese Tür doch recht leichtgängig ist und wir in unserer Galerie einen doch recht festen Rollputz aufgetragen haben. ..
  • einen weiteren Türstopper von Burgwächter, welcher unsere Badtür vor unserem Handtuchheizkörper schützen soll
  • einen Rauchmelder Pyrexx PX-1, der unserer Sicherheit dienen soll und zudem in Hessen ja inzwischen auch eine Rauchmelderpflicht besteht.

Insgesamt machen alle drei Produkte einen wertigen Eindruck und auch die Verpackung von Wagner Sicherheitstechnik war hervorragend. Klein genug um nicht zuviel Abfall zu haben und dennoch groß genug um alle Produkte gut zu schützen.

 

~ to be continued (sobald ich die Produkte im Haus eingesetzt habe)

 


Unser Keller ist fertig verputzt. 5

Auch wenn sich das durch das schlechte Wetter im Oktober etwas in die Länge gezogen hat, so ist nun unser Keller fertig verputzt und im untersten Bereich mit einem Bitumen Spritzschutz versehen. Fehlt nur noch die Farbe und ein entsprechendes Abdeckprofil, welches wir von ProHaus montieren lassen werden.


Endlich haben wir eine Küche gekauft….

Was bei anderen wohl für Freude sorgt war bei uns ein hartes Unterfangen und zwar über Jahre…

Andere Planen ihre Küche wohl schon haargenau bevor überhaupt mit dem Hausbau begonnen wird. Wir haben uns ehrlich gesagt nur minimal mit diesem Thema vor und während unseres Hausbaus auseinandergesetzt. Jetzt wo es doch stark auf das Ende der Baumaßnahmen zugeht haben wir uns doch wieder intensiver mit diesem Thema befasst. In den letzten zwei Jahren haben wir 4-5 Küchenhäuser besucht und ausgiebig geplant… leider sind wir aber immer wieder über unser Budget gekommen, so dass wir zwar immer darüber nachgedacht hatten, aber uns letztendlich nie durch gerungen haben die Küche zu bestellen. Heute waren wir wieder bei so einem Küchengespräch…. und zwar ausgerechnet da, wo wir vor 2 Jahren schon einmal unsere Küche geplant aber dann doch nicht umgesetzt hatten…. Inzwischen hatte sich aber doch das ein oder andere Detail verändert und letzten Endes wurde nun auch aus Budgetgründen ein anderer Hersteller gewählt, der aber ebenfalls einen wertigen Eindruck macht und wir mit der Qualität zufrieden sind…. Ich bin jedenfalls froh, dass wir dies nun auch endlich abgeschlossen haben und die Küche laut Hersteller noch vor Weihnachten geliefert wird….


Die Treppe ist da…

Ein großer Schritt in Richtung Einzug ist geschafft…. Unsere heiß geliebte Treppe wurde von Gussek Haus Treppenbau (Prohaus) an zwei Tagen aufgebaut. Letztendlich war es sogar nur ein Tag, da die Arbeiten erst Montag gegen Mittag begonnen haben und bereits Dienstag gegen 10 Uhr morgens abgeschlossen wurden. Eigentlich handelte es sich ja sogar um zwei Treppen, da wir vom EG in den Keller ebenfalls eine Treppe erhalten haben. Beide Treppen unterscheiden sich lediglich am Krümmling (EG) welcher Aufpreis kostet und der Standardtreppe mit Eckpfosten im Keller. Neu bei den Treppen von ProHaus die durchgängige erste Stufe der Gallerie, welche einen einheitlichen Abschluss gewährleistet und zudem Farblich auch noch gewisse Akzente setzt.

Neu ist ebenfalls der Farbton… Bei der Bemusterung hatten wir uns noch für Buche dunkel gebeizt entschieden… Jetzt nachdem wir im Haus schon mit der Farbgestaltung angefangen haben und verschiedene Bodenbelege ausgesucht hatten, haben wir kurzerhand doch noch den anderen von ProHaus angebotenen Beizton entschieden, welcher jetzt bei der fertigen Treppe auch genau so aussieht wir wir uns das gewünscht hatten. Schade ist nur, dass wir die Treppe gleich auch wieder einpacken mussten, da doch noch etliche Arbeiten zu erledigen sind, welche die Treppe in Mitleidenschafft ziehen könnten.

Einziges Manko seitens ProHaus Planung war, dass uns niemand mitgeteilt hat dass die Kellertreppe nicht an der Kelleraußenwand befestigt wird und daher noch ein kleiner Stützpfosten an der Eckwand sitzt… dies hat eigentlich keinerlei Auswirkungen… doch leider mussten die bereits angebrachten Fliesensockel kurzfristig wieder entfernt werden…. Schade um die Zeit und Arbeit…


Endlich Estrich! 2

Jetzt ist es endlich soweit…

Nach gefühlten 10 Jahren haben wir nun endlich alles geschafft um unseren Estrich zu bekommen. Letztendlich war der Termin dann doch sehr unspektakulär… Nachdem noch einmal ein/zwei Tage vor dem Termin Unklarheit über das gewünschte Estrich Produkt und den Termin für das Einbringen des Estrichs vorlag… Ging es an dem geplanten Tag dann doch recht zügig über die Bühne. Gegen 9:45Uhr erschienen die Männer auf der Baustelle und haben sich alles noch einmal genau angeschaut. Und dann war auch schon recht schnell der erste Mischer da und es ging mit dem Obergeschoss los…. Nachdem das dann fertig war wurde mit dem Keller angefangen, aber hierfür reichte dann nicht ganz die erste Lieferung aus…. Nachdem dann ca. 1h später der zweite Mischer ankam wurde der Keller und anschließend auch das Erdgeschoss fertig gestellt. Es war ein eingespieltes Team und so hat es nur bis 2Uhr gedauert, bis alle Arbeiten abgeschlossen waren.

 


Verlegung der Heizungsrohre

Leider war ich beruflich sehr eingespannt, so dass sich die Verlegung der Fußbodenheizung insgesamt länger hingezogen hat wie ursprünglich von mir eingeplant. Aber wer hat schon gedacht, dass sich das alles so hinzieht ;O)

Jedenfalls war es inzwischen relativ warm, so dass sich das von ProHaus gelieferte Aquatechnik Multicalor Rohr wirklich leicht biegen lies und man doch recht schnell einen Raum fertig hatte. Ich fing mit einem Trommelrest der Sanitärinstallation zunächst in dem kleinsten Raum an um mich erstmal ein wenig über die Eigenschaften zu orientieren. Das Rohr hatte ich zwar schon für die Sanitärinstallation verlegt, aber das war dann doch ganz anders. Zunächst sah der Raum auch wirklich perfekt aus, aber nach einer Weile gingen dann doch die Ecken langsam hoch…. Ein Bekannter aus der Branche sagte mir, dass dies aber „normal“ sei und man einfach die Ecken etwas beschweren sollte… und dies sich auch wieder legt wenn die Rohre befüllt sind und die Räume sich noch mehr erwärmen und das Rohr weiten. Trotzdem haben wir im Internet noch einmal geschaut und sind hier auch relativ schnell fündig geworden…. ProHaus liefert die qualitativ hochwertige Noppenplatte Varionova von REHAU und diese haben hierfür sogenannte Noppenbrücken und Plattenhalteelemente wie auf einem dieser Fotos zu sehen ist. Leider unverhältnismäßig teuer und schwierig zu bekommen. Wir haben diese an ein paar „Problemstellen“ verwendet, aber man kommt wohl auch ohne sie aus.

Prohaus hat uns damals mit dem Material auch eine recht einfach gehaltene Verlegeabstandbeschreibung mitgeliefert, welche meiner Meinung nach auch ausreicht und lediglich den Verlegeabstand im Raum und die zu verwendende Rolle angibt. Da wir diverse Rohre im Internet günstig erworben haben, haben wir an den kritischen Punkten den Abstand verringert und auch unseren Keller mit Fussbodenheizung ausgestattet. In einem weiteren Bautagebuch haben wir gelesen, dass man sich die Aussparung zur Treppe nicht benötigt… Bei uns wurde sie jedoch doch benötigt, da die Treppe zur Befestigung durch Löcher im Estrich fixiert wurde.

 


Verlegung der Noppenbahn

Nachdem nun die Dämmung in unserem Haus eingebracht wurde, hatten wir endlich das Vergnügen die Noppenplatten einzubringen.

Das von ProHaus gelieferte Material war wie fast alles in ausreichender Menge vorhanden und es wurde mir von mehreren Personen bestätigt, dass die Rehau Varionova Noppenplatten auch wirklich eine gute Qualität besitzen. Das verlegen war relativ einfach im Lego Prinzip durchzuführen, so dass wir hier innerhalb von wenigen Stunden deutliche Fortschritte sehen konnten. Einzig bei den Türöffnungen war es das ein oder andere Mal etwas knifflig. Benötigt wurden für die Verlegearbeiten einzig eine Schere, um die Noppenplatten passend zu schneiden. Im Bereich der Fussbodenverteiler sollte man ruhig großzügig die Platten ausschneiden, da dies später das Verlegen der Heizungsrohre deutlich vereinfacht.


Bodenisolierung und Trittschalldämmung eingebracht

Heute ist unser Estrichlegetrupp angereist, um die Bodenisolierung & Trittschalldämmung zu verlegen.

Generell haben wir hierfür mehrere Angebote eingeholt, da wir diese Arbeit eigentlich selbst erledigen wollten. Leider hat sich herausgestellt, dass wir an reinen Materialkosten schon über dem Komplettangebot unseres Estrichanbieters gelegen, so dass wir letztendlich um Zeit und Geld zu sparen auch dieses Komplettangebot angenommen haben. Wir bekommen daher nun im Obergeschoss einen Trittschall (Styropor PS 20 SE) in Höhe von 50mm und im Keller sowie im Erdgeschoss eine Dämmung aus PUR Wärmeplatten (WLG 025) aus Polyurethanschaum mit Aluminiumkaschierung mit nahezu idententischen Aufbauhöhen von 50/40 und 60/50….

Im Kellergeschoss wird weiterhin eine PVC Abdichtungsbahn als Abdichtung gegen aufsteigende Bodenfeuchtigkeit eingebracht und alle Geschosse werden noch mit einer PE-Flachfolie als Trenn und Gleitlage abgeschlossen. Dies wäre zwar nur im Obergeschoss, aufgrund der Holzdecke nötig gewesen, allerdings haben wir uns dazu entschieden es in allen Geschossen durchzuführen.


Hausbau durch Sachverständigen begleiten lassen

Hausbau durch Sachverständigen begleiten lassen

Immer wieder ist davon zu lesen, dass es beim Neubau von Häusern zu erheblichen baulichen Mängeln kommen kann. Diese müssen in einem durchaus langwierigen Verfahren nachgewiesen und gegenüber dem ausführenden Bauunternehmen geltend gemacht werden. Geht dieses in der Zwischenzeit in Konkurs, bleiben Bauherren auf den zusätzlichen Kosten in der Regel selbst sitzen. Natürlich belasten die zusätzlichen Arbeiten auch das Nervenkostüm. Wer kurz vor dem Einzug steht und jetzt Bauschäden entdeckt, wird eventuell auch den Umzugstermin verschieben müssen. Durch den späteren Einzug entstehen auch weitere finanzielle Belastungen, beispielsweise durch zusätzliche Mietzahlungen in der alten Immobilie und die Rückzahlung des Kredites an die Bank. Schon allein aus diesen Gründen ist es von erheblichem Vorteil, bereits die Planung und Durchführung der Bauarbeiten durch einen versierten Sachverständigen begleiten zu lassen. Dieser nimmt die durchgeführten Arbeiten dann gemeinsam mit ihnen ab und kontrolliert die korrekte Ausführung.
Worauf sollte bei der Auswahl des Sachverständigen geachtet werden?

 

Zuerst einmal muss er natürlich über eine entsprechende Sachverständigenausbildung verfügen. Mancher Sachverständige hat sich nur auf die energetische Instandsetzung von Bestandsimmobilien spezialisiert, andere wiederum verfügen durch ihre Berufsausbildung – beispielsweise als Bauingenieur, Architekt oder Ingenieur in technischen Bereichen – und entsprechende Weiterbildungen ein breit gefächertes Wissen im Bereich des Baus von Immobilien. Auch Handwerker mit Meisterbrief können – nach entsprechender Qualifizierung und Weiterbildung – als Bausachverständige tätig werden.

 

Generell ist es empfehlenswert, darauf zu achten, dass diese Sachverständigen einem Verband angeschlossen sind. Als Beispiel für einen solchen Sachverständigenverband sei hier die DESAG genannt.  Dies garantiert die Einhaltung von vorgeschriebenen Mindeststandards, die vom Verband regelmäßig kontrolliert werden.

 

Vor allen Dingen sollte der ausgewählte Sachverständige für Bauwesen in der Energie-Effizienz-Experten-Liste der KfW-Bank registriert sein.  Wer sich hier eintragen lassen möchte, muss in regelmäßigen Abständen Nachweise für die Teilnahme an Weiterbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen einreichen, die dann von der Deutschen Energie-Agentur (DENA) im Auftrag der KfW-Bank, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kontrolliert und überprüft werden. Der Eintrag in die Energie-Effizienz-Experten-Liste ist auch deshalb sinnvoll, da Bauherren bei der Hinzuziehung eines dort gelisteten Sachverständigen von zinsgünstigen Darlehen profitieren können. Die Kosten des Sachverständigen können aus dem Kredit mit bestritten werden. Zugleich können Bauherren bei einem Kreditrahmen von 50.000 Euro, der beispielsweise im Rahmen des Programms „153 – Kredit – Energieeffizient Bauen“ gewährt wird, unter bestimmten Voraussetzungen mit einem Tilgungszuschuss von bis zu 5.000 Euro rechnen. Vorgeschrieben ist hier allerdings die Erreichung des KfW-Effizienzhaus Standards 40, 55 oder 70. Den Nachweis über die korrekte Durchführung der Arbeiten, die die Erreichung des entsprechenden Standards zur Folge haben, wird durch den hinzugezogenen Bausachverständigen mit passendem Stempel ausgestellt.

 

Wie unterstützt der Sachverständige Bauherren?

 

Der Sachverständige kann auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen die gesamte Planung durchgehen, aber auch schon bei den Planungsgesprächen mit dem Bauunternehmen zugegen sein. Er wird Ihnen zudem auch die Vor- und Nachteile der einzelnen Bauformen genauer darstellen. So stellt sich zum Beispiel die Frage, ob Sie das Haus mit Keller oder nur auf einer Bodenplatte errichten lassen wollen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

 

Zugleich können Sie bei vielen Häusern zwischen verschiedenen Außengestaltungen wählen. Soll es beispielsweise ein mit Holz verschlagenes Haus, ein Stein-auf-Stein errichtetes Gebäude oder eine in Fertigteilbauweise errichtete Immobilie sein? Auch hier wird Sie der Bausachverständige gern ausführlich beraten.

 

Die Wahl der passenden Heizungsanlage

 

Ein wichtiges Kriterium beim Hausbau ist die Wahl der passenden Heizungsanlage. Besonders in ländlichen Regionen wird noch gern auf Heizöl zurückgegriffen, kann dieses doch direkt vor Ort in speziellen Tanks gelagert werden. Allerdings müssen für die Errichtung der Tanks auch spezielle Vorgaben eingehalten werden.

 

Liegt am Haus eine Gasleitung an, so ist es wahrscheinlich sinnvoller, mit Erdgas zu heizen. Vielleicht möchten Sie sich aber auch eher für die Nutzung erneuerbarer Energien entscheiden? Hier stehen beispielsweise die Nutzung von Erdwärme, der Einsatz von Wärmepumpen, Pelletheizungen und die Installation von Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen auf dem Dach zur Auswahl. Entscheiden Sie sich für die Nutzung von erneuerbaren Energien, profitieren Sie zudem von zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen der KfW-Bank. Auch über deren Offerten wird Sie der Bausachverständige, der vielleicht auch zugleich als Energieberater tätig ist, gern informieren.

 

Planen Sie die Errichtung eines KfW-Effizienzhauses 40 – welches auch als Passivhaus bezeichnet wird – muss dieses ohne reguläre Heizungsanlage auskommen. Natürlich sitzen Sie dann aber keinesfalls in der Kälte, ganz im Gegenteil. Schon allein durch eine optimale Wärmedämmung, die unter anderem auch den Einsatz dreifach verglaster Fenster beinhaltet, wird viel Wärme im Haus gespeichert. Zur Wärmegewinnung werden hier eine Wärmepumpe sowie spezielle Luftaustauschsysteme eingesetzt, die unter anderem die Abwärme der im Haus lebenden Menschen, aber auch technischer Geräte et cetera nutzt. Auch die Nutzung der Erdwärme ist möglich, allerdings an spezielle Voraussetzungen gebunden. Selbstverständlich ist eine Kombination mit einer Solarthermieanlage und einer Fotovoltaikanlage möglich. Welches Heizsystem für Ihre zukünftige Immobilie am geeignetsten ist und den niedrigsten Verbrauch verspricht, erklärt Ihnen der Sachverständige in einem ausführlichen Gespräch.

 

Selbstverständlich kann er Sie auch bei der Beantragung der jeweiligen Kredite bei der finanzierenden Bank begleiten und dort Fragen des Sachbearbeiters beantworten. Die Überwachung der jeweiligen Arbeiten, zu denen auch die Installation der Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage gehören, kann ebenfalls durch den Sachverständigen erfolgen.

 

Was Sie noch wissen sollten

 

Nicht nur für den Hausbau selbst, sondern auch bei der Gestaltung der Außenanlagen ist es durchaus sinnvoll, einen Sachverständigen hinzuzuziehen. Dieser kann unter anderem Bodenprüfungen vornehmen, um so erst einmal zu ermitteln, welche Hausform sich für dieses Grundstück überhaupt eignet oder ob sich schädliche Substanzen im Boden befinden. Liegt beispielsweise der Grundwasserspiegel sehr hoch, sollten Sie unter Umständen auf einen Keller verzichten und dafür das Gebäude selbst etwas größer planen, um zusätzlichen Stauraum zu erhalten.