Archiv für den Monat: Mai 2011


WIBank senkt Zinssatz für Hessen-Baudarlehen

Die Wirtschafts und Infrastrukturbank Hessen hat zum 25. Mai die Zinssätze für das Hessendarlehen und das Hessen-Baudarlehen wieder auf 2,6% gesenkt. Der Tilgungssatz wurde bei dem Hessen-Bausdarlehen dafür wieder auf die 1,917% erhöht. Bei dem Hessendarlehen für bestehende Immobilien bleibt dafür der alte Tilgungssatz von 1,833% bestehen.


Haus zu verkaufen ~ Erfahrungen mit gebrauchten Immobilien

Wir haben mit Freude festgestellt, dass die Zinsen weiter fallen. So hat man am Freitag bei diversen Internetportalen für Baufinanzierungen wieder Zinsen in Höhe von 3,51% bei bester Bonität und einer Laufzeit von 10 Jahren sehen können. Da wir uns auf einen Neubau noch nicht wirklich festlegen konnten und es da noch die eine oder anderen offenen Punkte gibt, haben wir auch nochmal ein paar gebrauchte Immobilien ins Auge gefasst. Leider sind die Angebote dann aber doch sehr ernüchternd, wenn man sie dann doch wieder genauer betrachtet.

Entweder das Haus ist einfach schlecht von der Substanz und man muss noch Unmengen an Geld und Zeit in die Renovierung/Sanierung des Objektes stecken oder aber die Lage bzw. das Grundstück des Objektes sind einfach grauenhaft. Die ersten 3 Besichtigungen, welche wir letztes Wochenende hinter uns gebracht haben zeigen genau diese Problematik auf. Hier nun eine detailliertere Beschreibung der drei Objekte….

a) Einfamilienhaus in Cölbe für ca. 145.000€: Dieses Haus ist ein Fertighaus aus dem Jahre 196x und steht an einem Steilhang auf einem massivem Keller. Das Grundstück ist wirklich zauberhaft angelegt, allerdings hat dieses Haus einen wirklich großen Sanierungsaufwand den ich mal auf 50.000-80.000 € beziffere. Auch muss hier grundlegend noch etwas an der derzeitigen Zimmerverteilung verändert werden.

b) Einfamilienhaus in Frohnhausen für ca. 149.000€: Das Haus hier macht einen wirklich sehr guten Eindruck. Allerdings besitzt dieses Haus so gut wie gar keinen Garten und liegt zudem noch an dem Ortseingang in einer kleinen Seitenstrasse ohne jegliche Parkmöglichkeiten.

c) Einfamilienhaus in Lohra-OT für ca. 99.000€:Das Haus machte einen ganz guten Eindruck hat aber sicherlich auch noch einiges an Renovierungsaufwand. Dafür spricht allerdings der sehr gute Preis. Auch der Garten ist schön angelegt und von der Größe her mehr als ausreichend. Leider ist man hier am Ende der Welt und außer einer Bushaltestelle und einem Friedhof ist hier nichts in der nähe. Kein Kindergarten, keine Grundschule und auch kein Geschäft in Reichweite. Erreichbar nur über kleinste Kreisstraßen und mit Fahrzeiten von ca.15 Minuten zu den nächsten größeren Örtlichkeiten und ca. 30 Minuten in die nächste Stadt. Inzwischen ist das Haus auch verkauft.

An diesem Wochenende werden wir eine Doppelhaushälfte anschauen, die bei ca. 130.000€ liegt und von privat verkauft wird. Irgendwie ist dieses Objekt eine Mischung aus allen oben genannten. Mal sehen, ob uns dieses Objekt irgendwie anspricht…..


Haushersteller – Termin mit Heinz von Heiden

So heute hatten wir einen Besuch von Heinz von Heiden. Auch wenn die Medien schon öfters negativ über diese Baufirma berichtet haben, haben wir bei den ersten Kontakten per Telefon und E-Mail zumindest sehr gute Erfahrungen mit dem Hausverkäufer gemacht. Wir erhielten alle Informationen schön aufbereitet und sehr zügig als E-Mail oder als Mappe in Papierform zugesendet.

Eigentlich hatten wir Heinz von Heiden trotzdem schon aussortiert, obwohl gar nichts so wirklich dagegen spricht… Aber wir hatten den Kopf eben schon voll mit anderen Angeboten und Herstellern. Jetzt gibt es gerade ein Angebot von Tschibo in Verbindung mit Heinz von Heiden und daher haben wir nochmals nach einem Angebot angefragt.

Tschibo und Heinz von Heiden haben gemeinsam 3 Energie-Konzepthäuser im Angebot welche besonders durch die Solaranlage und Erdwärmepumpe glänzen. Trotzdem sind sie relativ günstig und kosten gerade mal ca. 1000€ pro Quadratmeter. Allerdings sind sie mit Größen ab 169m² auch recht groß. Auch diese Häuser und Kaufverträge wurden allerdings schon wieder von Stiftung Warentest negativ bewertet und auf diverse Kostenfallen hingewiesen.

Wir haben trotzdem dieses Beratungsgespräch vereinbart und fanden dies auch sehr nett und informativ. Es wurde sich das mutmaßliche Baugrundstück angeschaut und uns einige Typenhäuser vorgestellt, die unserer Größe entsprechen und unseren Vorstellungen sehr nahe kommen.


Zinsentwicklung für Immobilienfinanzierung in 2011

Um eine Prognose für die Zinsentwicklung des Jahres 2011 vorzunehmen, muss man kein Magier sein. Es ist zwar nicht möglich, die exakten Zinsen für Kredite vorherzusagen, doch eine Tendenz zeichnet sich ganz eindeutig ab. Wie sooft, hilft auch bei der Zinsentwicklung ein Blick in die Vergangenheit, um sich ein besseres Bild von der Zukunft machen zu können.

Anfang September des Jahres 2009 war die beste Zeit, um günstige Kredite für die Immobilienfinanzierung zu erhalten. Das Zinsniveau lag auf einem Rekordtief von durchschnittlich 2,9 Prozent oder sogar weniger. Bis zum 1. Dezember 2010 waren die Zinsen bereits auf durchschnittliche 3,55 Prozent gestiegen. Um Anfang März 2011 herum lagen sie dann bei knapp 4 Prozent. Die Frage, in welchem Ausmaß die Zinsen im Lauf des Jahres 2011 noch steigen werden, wird unterschiedlich bewertet und zum Teil kontrovers diskutiert. Weitgehende Einigkeit herrscht jedoch hinsichtlich der Aussage darüber, dass die Zinsen in absehbarer Zukunft nicht sinken werden. Das bedeutet für Kredite, dass sie in Zukunft teurer werden.

Zwei Aspekte spielen bei der Beurteilung der Frage, wohin die Zinsentwicklung gehen wird, eine zentrale Rolle. Zum einen richten sich die Konditionen für Kredite nach der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. Hier steht nach wie vor die Frage im Raum, ob sich die Wirtschaft von der Finanzkrise der Vergangenheit nachhaltig erholt hat oder nicht. Ein zweiter maßgeblicher Faktor ist der des Leitzinses der Europäischen Zentralbank. Je nachdem, ob und in welcher Höhe er angepasst wird, führt auch das dazu, dass Kredite teurer werden. Bereits zum 1. April 2011 hat die Europäische Zentralbank die Leitzinsen um 0,25 Prozent auf 1,25 Prozent angehoben. Nun ist abzuwarten, ob es zu weiteren Erhöhungen kommt. Die Vergangenheit zeigt, dass die Europäische Zentralbank nach einer Erhöhung des Leitzinses im Folgezeitraum weitere Anpassungen vorgenommen hat. Derzeit sieht es jedoch danach aus, als wenn die EZB eine „Zinspause“ einlegt.

Abschließend lässt sich noch sagen, dass es – egal ob die Zinsen steigen oder sinken – immer sinnvoll ist einen Immobilienfinanzierungen Vergleich der aktuellen Angebote zu machen, bevor man sich für einen Anbieter entscheidet. Denn gerade bei größeren Darlehenssummen, wie sie bei Immobilienfinanzierungen üblich sind, können ein paar Prozentpunkte weniger ein großes Ersparnis darstellen.

Dies ist ein Gastbeitrag von S. Elsbach – Vielen Dank!


Bauzinsen entspannen sich..

nachdem die EZB ihren Leitzins nur bestätigt aber nicht weiter erhöht hat. Die EZB hat weiterhin keine Andeutungen gemacht ihren immer noch sehr niedrigen Leitzins in den kommenden Monaten stark anzuheben. Experten gehen allerdings davon aus, dass es im Juli zu einer weiteren Erhöhung kommen wird.

Trotzdem sind die Bauzinsen nach ihrem Höchststand Anfang April von 3,92% inzwischen wieder auf knapp 3,62% gefallen. Vermutlich wird zwar nicht mehr der Rekordtiefstand aus 2010 erreicht, dennoch denke ich dass wir bis Juli 2011 keine Erhöhung der Bauzinsen mehr erleben werden. Wer ins Auge gefasst hat demnächst zu bauen sollte daher die Zinsen derzeit genau beobachten um zum richtigen Zeitpunkt zuzuschlagen und seine Finanzierung abzusichern. Ein schönes Tool dafür findet man hier.