Finanzierung – Die Qual der Wahl mit der Laufzeit und des Anbieters


In den letzten Tagen haben wir verzweifelt versucht unserer Finanzierung fest zuziehen und haben etliche Angebote hierfür eingeholt.

Letztendlich sind noch genau zwei Varianten übrig geblieben, welche für uns sehr interessant sind. Es handelt sich hierbei zum einen um eine große deutsche Versicherung über die wir einen Baukredit mit einer Zinsfestschreibung von 20 Jahren zu 3,13% bzw. eff. 3,20% erhalten könnten.
Oder aber ein Ökokredit von einer Genossenschaftsbank zu dem Zinssatz von unglaublichen 2,2% bzw. eff. 2,25% für die feste Laufzeit von 10 Jahren. Nun gibt es außer den 0,95% Zinsdifferenz und der 10 bzw 20 Jährigen Zinsfestschreibung noch weitere Feinheiten zu beachten. So ist der Kredit über den großen Versicherer um einiges flexibler, welches sich in der zweimaligen kostenlosen Möglichkeit der Tilgungsänderung und weiterhin in den Sondertilgungsmöglichkeiten von 5% pro Jahr zeigt. Dies gibt es bei der Genossenschaftsbank nur unter einem erheblichen Aufpreis… allerdings gibt die Genossenschaftsbank eine sogenannte „Vertrauensgarantie“ welche besagt, dass sie den Baukredit nicht ohne die Zustimmung des Bauherren an andere weiterverkauft. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn es eben nicht so wie geplant läuft und man aus welchen Gründen auch immer mal in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Weiterhin bekommt man bei der Genossenschaftsbank diese Zinssätze unabhängig von irgendwelchen Bonitätsklassen sobald man  die geforderten 20% Eigenkapital nachweisen kann. In unserem Fall ist schon wegen erreichen des Effizienshaus 85 Standards (KFW 70 Haus + Keller ohne Lüftungsanlage) und den 3 Solar Panels auf dem Dach ein Zinsbonus von 0,2% eingerechnet..

Wie wir uns letztendlich entscheiden werden, weiß ich noch nicht… Es gibt ja immer irgendwo Vor und Nachteile… und wer weiß, vielleicht sieht nach der Bemusterung ja doch alles wieder ein wenig anders aus ;O)

 

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