Archiv für den Monat: November 2013


Hausanschlüsse Gas, Strom & Telekom

In den letzten 3 Tagen wurden von einem Subunternehmer der Firma E-On Mitte die entsprechenden Schächte für unsere Versorgungsleitungen erstellt und dementsprechend auch die Kernbohrungen für unsere Hausanschlüsse vorgenommen.

Uns hatte ja eigentlich vorgeschwebt, dass wir für die Hausanschlüsse einen Mehrspartenanschluss verwenden und somit nur eine einzelne Kernbohrung in unseren Keller vornehmen müssen. Leider spielten hier allerdings die örtlichen Versorger nicht mit und haben dringend von dieser Lösung abgeraten. Besonders unser Wasserversorger hat eine Mehrspartenversorgung schlichtweg abgelehnt und weiterhin darauf gedrängt, dass die Wassereinführung an komplett anderer Stelle durchgeführt wird, da an der vorgesehenen Stelle (ca. 90 cm diagonal zum Lichtschacht) Frostgefahr bestehen würde.
Nun ja so richtig glücklich ist man als Bauherr nicht, wenn die lediglich 15 cm starke Betonwand zig mal durchbohrt wird um hier die Versorgungsleitungen einzubringen. Das einzig positive was ich hier abgewinnen konnte, ist dass Gas,Strom, Telekom und Breitband in diesem Zuge verlegt wurden. Gas war dabei eigentlich das schnellste und einfachste… bei Strom war es schon wieder merkwürdig, da wir einen extra Aufpreis für eine Hausanschlusssäule bezahlen mussten, welche vor dem Haus steht, da sich E-On Mitte wohl nicht an die Hauswand traute… in die hier standardmäßig ein Anschlusskasten eingesetzt wird. Diese sitzt nun vor dem Haus und wie das Hauptkabel nun von der Hausanschlusssäule bis ins Haus eingeführt wird ist wieder Bauherrensache… dabei wird bereits eine Kernbohrung für Gas und auch Telekom von dem Subunternehmer ausgeführt… Wieso es hier nicht möglich ist über E-On Mitte eine Kernbohrung bzw. Installation bis in den Keller durchzuführen erschließt sich mir nicht.


Installation der elektrischen Rolläden

Heute habe ich mich an die Installation der Motoren für unsere elektrischen Rolläden gemacht.

Generell ist zu sagen, dass man hier doch eine ganze Menge an Kosten einsparen kann, da die von uns verwendeten Rolladenmotoren der Firma Jarolift im Internet gerade mal knappe 30€ kosten. Hinzu kommen noch die Schalter die je nach Modell im Internet für 10 (Standardschalter) – 80€ (Zeitschaltuhr von Markenhersteller) zu ergattern sind. Der Einbau dieser Rolladenmotoren ist denkbar einfach, allerdings gibt es auch so kleine Problemchen welche aber leicht gelöst oder umgangen werden können.

Zunächst habe ich bei den Rolladenkästen die Revisionsklappe von innen gelöst und wollte den Motor von innen einbauen…. allerdings ist dies fast unmöglich, da es dort doch sehr beengt zugeht. Ich empfehle daher allen die sich überlegen die Rolladenmotoren selbst einzubauen, dies frühzeitig und zwar möglichst solange das Gerüst noch vorhanden ist von außen einzubauen. Hier hat man solange das Haus noch nicht  verklinkert oder vorgemauert ist nämlich mächtig viel Platz und erspart sich zudem auch noch das lästige verschließen der Revisionsklappen.


Sockelabdichtung – Voranstrich BT 26 / Restarbeiten Eingangstür & Perimeterdämmung

Leider merkt man immer mehr, dass der Winter naht….

In den vergangen Tagen bzw. Wochen haben wir immer wieder versucht unser Haus abzudichten und „winterfest“ zu bekommen. Am wichtigsten erschien uns hier die bauseitige Sockelisolierung. Nachdem die Untermörtelung der Außen und Innenwände doch relativ gut geklappt hat und sehr schnell ausgeführt wurde, so hatten wir mit der Sockelabdichtung wetterbedingt doch unsere Probleme und mussten immer wieder wegen Feuchtigkeit pausieren und andere Arbeiten vorziehen.

Laut ProHaus Prinzipskizze soll die von uns aufgebrachte Perimeterdämmung mit der Kellerdecke abschließen und anschließend mit der Ceresit BT 21 Allwetter Dichtbahn überlappend abgeklebt werden. Da wir uns bis zuletzt nicht sicher waren, ob es besser wäre die BT-21 Allwetter Dichtbahn direkt auf der Kelleraußenwand abzuschließen hatten wir die letzte Bahn Perimeterdämmung noch nicht angebracht. Wir haben uns nun letztendlich aber dazu durch gerungen genau nach der Prinzipskizze von Seitens ProHaus vorzugehen und daher die Perimeterdämmung genau mit der Höhe der Kellerdecke abzuschließen, damit wir diese später mit der Cerasit BT 21 Dichtbahn überkleben können.
Weiterhin mussten noch zwei kleinere „Öffnungen“ seitlich von der Haustür geschlossen werden. Wir haben hier zwei passende Holzblöcke eingesetzt, diese verschraubt und anschließend mit Quellmörtel die letzten kleineren Öffnungen verschlossen.


Einbau der Kellerfenster

Heute wurden unsere großen Kellerfenster eingebaut.

Zunächst hatten wir verschiedene Onlineanbieter bezüglich der Fenster abgefragt, doch mussten wir feststellen, dass die Fenster dort nur unwesentlich günstiger gewesen wären, als bei unserem lokalen Anbieter.

Der lokale Anbieter liefert allerdings die Fenster inklusive Rollläden bereits komplett montiert und baut diese für ein geringes Entgelt sogar ein…. Da die Standardkellerfenster (100cmx50cm) allerdings in jedem Baumarkt in einer ganz ordentlichen Qualität zu bekommen sind und diese sich auch relativ leicht einbauen lassen, haben wir diese Fenster selbst besorgt und eingebaut.


Sockelabdichtung – Voranstrich BT26

Heute haben wir erstmal angefangen den Voranstrich für die Sockelabdichtung aufzutragen.

ProHaus liefert hierfür den Voranstrich BT 26 „Allwetter“ von Cerasit mit einem roten Deckel. Leider ist dieses Produkt nur bis +5 °C anwendbar, so dass wir den heutigen Tag mit +4-6°C dafür ausnutzen mussten den Sockel für die BT 21 Dichtbahnen vorzubereiten. Es empfiehlt sich für das Anstreichen Einweghandschuhe zu verwenden, da dieser bitumenartiger Voranstrich zwar wasserlöslich, aber es doch eine recht klebrigige Brühe ist, welche sich wirklich überall festsetzt und sich dementsprechend schlecht abwäscht. Am Besten eignet sich für das auftragen ein Quast, da man mit einem Flachpinsel einfach zu lange braucht um genügend Flüssigkeit auf den Sockel zu bekommen.


Installation Solarmodule

Heute haben wir zusammen die Solarmodule auf das Dach geschafft und unsere beiden Heizungsbauer haben diese dann auf dem Dach Installiert.

Genau rechtzeitig haben wir es geschafft uns für einen Heizungsbauer zu entscheiden, welcher auch noch die Solarmodule auf dem Dach installiert solange das Gerüst noch steht. Nach unseren Informationen wird dieses nämlich nächste Woche abgebaut. Die einzelnen Module sind zwar nicht so schwer, aber sie sind doch recht sperrig und es war schon etwas mühsam diese zu dritt bis auf das Dach zu befördern. Ohne Gerüst wär dies vermutlich gar nicht möglich gewesen, da bei der Südseite ja der Keller komplett freisteht und wir daher eine Höhe von ca. 6m bis zum Dach hätten überbrücken müssen.


Dämmen Part I

Heute haben wir die ersten Erfahrungen mit PureOne by Ursa gemacht.

Um ein wenig Platz in der Hütte zu bekommen und da es zu feucht für die Außenarbeiten ist, haben wir heute mal angefangen unsere Außenwände zu Dämmen. Laut unserem Ausbauordner und Ausbauberater wird hier die 160er Dämmwolle für die Außenwände verwendet. Mit dem mitgelieferten Dämmstoffmesser lies sich die Dämmwolle wirklich gut verarbeiten, so dass wir nach etwas Übung und einiger Zeit schon recht große Fortschritte sehen konnten und unsere Außenwände kuschelig weiß aussahen ;O)


Spachteln, Schleifen & Streichen der Holzteile Part1

Heute war ein schöner sonniger Tag… da das Gerüst noch steht haben wir heute angefangen die Holzteile mit dem mitgelieferten Schutzanstrich zu streichen.

Generell ist zu sagen, dass wirklich ausreichend Farbe geliefert wird. Wir haben für den ersten Schutzanstrich nur etwas über 1 Dose von den 4 Dosen Schutzanstrich benötigt. Dies liegt aber wohl auch daran, dass wir große Teile lediglich gewalzt haben und nur die Giebelseiten mit einem „Heizkörperpinsel“ direkt gestrichen. Weiterhin ist es zu empfehlen (zumindest in dieser kalten Jahreszeit) den Schutzanstrich mit etwas Universalverdünnung streichbarer zu machen, da der Schutzanstrich doch recht zäh zu verarbeiten war.

Wir haben zuvor an den Holzteilen mit weißem Holzkitt die Nägel & Tackerlöcher verschlossen und anschließend etwas mit 40er Schleifpapier beigeschliffen.


Anlieferung der Ausbaupakete Tag 2 & Ausbauberater vor Ort

Heute war der zweite Tag der Anlieferung und alles sollte besser werden ;O)

Da heute schweres Gerät in Form eines 300l Warmwasserspeichers angeliefert werden sollte und vermutlich auch die Rigips Platten durchaus eine Herausforderung sein könnten, habe ich mir Verstärkung für diesen Tag organisiert. Um kurz vor 10Uhr sollte die Heizungsanlage samt Material angeliefert werden und auch meine Entladehilfe wollte pünktlich um 10 zur Verfügung stehen.
Wir waren also heute zumindest 4 Mann und gegen Nachmittag sogar 5 ;O) Der erste LKW war pünktlich und sobald wir die Heizungsanlage mit Zubehör schön auf dem Bürgersteig plaziert hatten, ist auch bereits die Unterstützung aufgetaucht… Wir haben uns also recht schnell des gesamten Heizungsmaterials entledigt und das Sahnestück (der 300l Warmwasserspeicher) in den Keller eingelagert… Genau passend, nachdem alles verstaut war, kam dann der LKW mit den Rigipsplatten, so dass wir ohne große Verzögerung gleich auch noch die Rigipsplatten ins Haus einlagern konnten…. Während einer kurzen Pause traf dann auch unser Ausbauberater ein… zwar etwas ungünstig, da wir ja noch am Rigips Platten einlagern waren, aber man sollte ja schließlich wissen wie man die Dinge dann auch später verarbeitet.
Unser Ausbauberater war freundlich und spulte sehr schnell sein Programm ab. Leider war ich nicht so sehr aufnahmefähig, so dass es äußerst gut war, dass er viele seiner Ausführungen mit einem Edding direkt auf die Innenseite der Wände aufmalte. Hauptsächlich ging es erstmal um die Dämmung der Wände und die noch auszuführende Sockelabdichtung. Nach ca. 30-40 Minuten war dann dieser erste Termin durch und er verabschiedete sich mit den Worten, dass er telefonisch und auch vor Ort für weitere Fragen zur Verfügung stehen würde.

Nach einer kleinen Mittagspause erschien dann auch noch unser 5ter Mann, so dass wir recht zügig die letzten Rigips Platten einlagern konnten und auch noch einen Teil der Spanplatten vom ersten Tag in das OG verschoben wurden.

Fazit: Idealerweise sollte man am ersten und am zweiten Tag mit 4 Personen die Ausbaupakete entgegennehmen. Es lässt sich wirklich gut zu zweit tragen und mit mehr als 4 Personen steht man sich dann doch recht schnell auf den Füßen… Durch die offene Galerie konnten wir die Sachen recht gut ins OG „hochreichen“ … hier empfielt sich dann wirklich noch der 5te Mann. 


Anlieferung der Ausbaupakete Tag 1

Normalerweise werden die Ausbaupakete direkt eine Woche nach Fertigstellung des Rohbaus angeliefert. Da ich allerdings beruflich unterwegs war, haben wir die Anlieferung auf meine erste Urlaubswoche verschoben.

Es war für heute Dauerregen und Temperaturen um die 10°C angekündigt. Außerdem habe ich noch ein paar Absagen für die Unterstützung beim Einlagern erhalten, so dass ich nicht so richtig wusste wie der erste Tag der Anlieferung verlaufen würde. Um ca. 8.30 Uhr erhielten wir  einen Anruf, dass der erste LKW in ca. 30 Minuten vor Ort wäre… Kurz nachdem wir auf der Baustelle eintrafen, kam dann auch schon der erste LKW, welcher sage und schreibe 90 Spanplatten, diverse Schrauben, Lacke, Grundierungen und sonstigen Schnickschnack geladen hatte.
Da wir zu diesem Zeitpunkt noch alleine waren, haben wir die Spanplatten in Folie eingepackt und erstmal das ganze Kleinmaterial ins Haus geschafft. Gerade als wir damit fertig waren, ist dann auch unsere einzigste Unterstützung zwecks Einlagerung angekommen. Kai (vielen Dank nochmals fürs „anpacken“!) und ich haben dann die nächsten Stunden gemeinsam die Spanplatten ins Haus geschleppt…
Inzwischen sollte eigentlich auch der zweite LKW mit der Dämmwolle ankommen… aber der steckte scheinbar auf irgendeiner anderen Baustelle fest. Gerade als es dann wieder einmal anfing zu regnen und unsere Unterstützung sich verabschiedet hatte, bog dann ein LKW in unsere Strasse. Es war tatsächlich die verspätete Lieferung unserer Dämmwolle.
Leider hatte der LKW keinen Stapler, so dass wir alle Paletten auf dem LKW aufschneiden mussten und ich alle Rollen direkt ins Haus brachte, um sie vor dem Dauerregen zu schützen. Nach diesen gefühlten 100000 Rollen Ursa Pure One war ich echt bedient… doch leider musste ich diese ja noch im Haus verteilen, da wir ja für den nächsten Tag weiteres Ausbaumaterial erwarteten… Hier auch nochmals ein Dank an Benny, welcher mir bei den letzten 10 Rollen für das Obergeschoss moralische und aktive Hilfe zukommen lies.


Untermörtelung der Wände 1

Da ich ja beruflich eine komplette Woche in Deutschland unterwegs war, musste ich bis zu diesem Wochenende mit der Untermörtelung warten. Jetzt hieß es aber Gas geben, da bereits in der kommenden Woche die Ausbaupakete geliefert werden.

Wir hatten im Internet bei einem neuen Baustoffhändler den von ProHaus empfohlenen Quellmörtel von Fermacell bestellt, denn diesen zu beziehen schien zumindest in unserem Gebiet höchst problematisch.
Obwohl wir dachten wir hätten endlich eine Lösung gefunden, wurden wir hier schnell wieder zurückgeworfen. Leider wurde uns anstelle des Quellmörtels ein Vergussmörtel, welcher nicht für die Untermörtelung von Holz geeignet war geliefert. Bei der Reklamation wurde uns als Alternative noch ein Brandschutzmörtel angeboten , welcher wohl für die Holzständerweise geeignet war…. aber sicherheitshalber haben wir hier nochmals bei ProHaus angefragt…. Hier wurde uns eher zu einem Quellmörtel geraten, so dass wir unserer erste Bestellung stornierten und nun bei einem lokalen Baupartner den Baumit Quellmörtel bezogen haben. Dieser ließ sich klasse verarbeiten und mit 18x 25Kg Säcken war die Arbeit auch recht zügig getan… auch wenn wir länger wie zwei Tage hierfür benötigten… Allerdings sind die Tage ja inzwischen sehr sehr kurz geworden 🙁