Jährliche Archive: 2013


Rechnungen, Rechnungen, Rechnungen 1

So nun beginnt der Ernst des Hausbauens…

Wir haben zwar lange nichts gehört, doch nun kommen sie gehäuft und in großen Schritten…. die Rechnungen! Einige waren überraschend positiv und andere treiben einem fast die Tränen in die Augen. Es ist unfassbar für was alles Gebühren auflaufen und was für Kosten z.B. für einen einfachen Eintrag ins Grundbuch anfallen. Gerade diese Kosten, welche fast nirgends größer erwähnt werden, sind doch schon ganz schön dicke Brocken welche erstmal gestemmt werden müssen. Unsere Finanzierung steht zwar schon seit geraumer Zeit, trotzdem bin ich gespannt, ob jetzt die ersten Auszahlungen ohne weitere Probleme klappen oder ob wir mal wieder mit irgendwelchen Stolpersteinen zu kämpfen haben.
Generell würde ich wohl in Zukunft die Finanzierung anders wählen. Das Hessen-Baudarlehen ist zwar unglaublich günstig, allerdings auch unglaublich kompliziert und für ein Vorhaben mit einem Ausbauhaus eher ungeeignet. So wird z.B. die vorletzte Rate (10%) erst nach Einzug und die letzte Rate (15%) erst nach Fertigstellung der Außenanlagen ausgezahlt. Da man allerdings viele Materialien ja direkt bezahlen muss, bin ich gespannt wie wir dies mit unserer Finanzierung umsetzen werden. Zwar steht in den Bedingungen, dass der Auszahlungsplan bei Fertig bzw Ausbauhäusern anders verläuft, aber so wie ich die WiBank bisher kennen gelernt habe ist man darauf nicht wirklich eingestellt.
Jedenfalls ist dies alles ein sehr großes Kuddelmuddel, da wir wie gesagt zwei Banken mit ganz unterschiedlichen Zahlungsplänen haben. Diese sollen dann aber zusammen den von ProHaus gewünschten Auszahlungsplan plus die von uns benötigten Material und Fremdkosten zu den entsprechenden Zeiten übernehmen.


Baustoffhändler

In den letzten Tagen und Wochen haben wir vermehrt Baustoffhändler bezüglich der diversen Materialien, welche wir für unseren Hausbau benötigen angefragt. In erster Linie ging es um die Perimeterdämmung aber auch um diverse andere Produkte, welche wir für die Fertigstellung unseres Kellers benötigen.

Nach einigen Recherchen blieben nicht mehr viele Baustoffhändler übrig, welche uns mit ihrem Preis/Leistungsverhältnis überzeugen konnten. Da wir schon recht konkrete Vorstellungen hatten, welche Produkte wir gerne einsetzen möchten haben wir also vor allem den Preis und die Lieferzeiten verglichen und uns nicht so umfangreich um die Beratung gekümmert. Positiv herauszuheben war hierbei die Firma bausep, welche zum einen alle gewünschten Produkte führte und zum anderen auch einen wirklich guten Preis für diese Produkte offerierte. Demzufolge haben wir unsere Perimeterdämmung auch bei der Firma bausep bestellt. Dies ging alles sehr schnell und unkompliziert, so dass wir die Dämmung bereits zum Kelleraufbautermin von einer Spedition geliefert bekamen. Auch die Lieferkosten waren trotz Spedition in einem sehr angenehmen Rahmen und konnten durchaus mit den lokalen Baustoffhändlern mithalten.

 


Kellerbau Tag 2


Kellerbau Tag 1

Text kommt noch… Versuche gerade eine neue Art die Bilder zu ordnen


Erdarbeiten Tag 2 5

Heute war der zweite Tag an dem die Erdarbeiten ausgeführt wurden.

Es ging natürlich mal wieder recht früh los und ab halb 7 kamen im Minutentakt 4-Achser um den für mich leider unbrauchbaren Aushub zu entsorgen. Insgesamt wurden so deutlich über 200t Material entsorgt und gleichzeitig wieder ca. 200t Frostschutz und Schotter angeliefert.
Die Arbeitsteilung hierbei war super, denn der kleine Bagger räumte die Baugrube aus und in der Zwischenzeit konnte der große Bagger die 4-Achser beladen um endlich den riesen Haufen loszuwerden. Auch wenn unser Grundstück fast 800m² groß ist, so hatten wir keinen Platz mehr zum Lagern.
Endlich ist es vollbracht und die Grube ist tief genug… an manchen Stellen schon zu tief, allerdings konnte man dies bei den großen Steinbrocken nicht besser hinbekommen.

Mit dem Split sah unsere Baugrube nun wirklich schon richtig gut aus…

Aber leider fehlten noch ein paar m³ Material und so ging ein langer zweiter Tag mit den Erdarbeiten zu Ende ohne unsere Baugrube fertig zu stellen.


Erdarbeiten Tag 1 2

Heute um Punkt 7 Uhr sollte es also endlich losgehen… Und natürlich war gerade für heute bei uns ab 8.oo Uhr Dauerregen angesagt… aber naja wieso sollte es auch anders kommen – schließlich bauen ja WIR!

Als ich kurz nach 7 auf unserem Bauplatz ankam parkte dort bereits ein PKW und dessen Fahrer sollte unser Baggerführer werden. Er teilte mir mit, dass der Tieflader mit dem Bagger und der Chef gleich eintreffen sollten. Und in der Tat nach wenigen Minuten stand das Prachtgerät auf unserer Strasse und wurde zum Abladen bereit gemacht. Das ganze ging alles sehr schnell und ich merkte gleich „Das sind wirklich Profis!“. Der Chef ist mit dem Baggerführer dann nochmal alle Details durchgegangen und hat am Anfang auch gleich selbst mit Hand angelegt und den Bagger vom Tieflader gefahren.

Zunächst wurde der Mutterboden abgeschoben und seitlich gelagert. Dies wurde sehr genau ausgeführt und hat dementsprechend auch erstmal etwas Zeit in Anspruch genommen.

Sobald es dann in die etwas tieferen Erdschichten ging hat es gleich ordentlich Lärm gemacht und die Rauchwolken haben unsere erste Vermutung bestätigt, dass dies ein sehr steiniger und fester Boden ist.

Das Loch wurde immer größer und so allmählich kam Routine in die ganze Angelegenheit, so dass es halt immer größer und immer tiefer wurde… Alles eine Frage der Zeit bis unsere Baugrube fertig werden sollte…

Zur Unterstützung in der Baugrube und der Aufschüttung unseres Carports wurde dann noch ein kleinerer Bagger angeliefert. Auch wurde durch die große Tiefe gleich noch die Baugrube mit Bauzäunen gesichert.


Finanzierungsunterlagen abgeschickt

Heute haben wir alle benötigten Finanzierungsunterlagen zur Annahme unseres Kredites abgeschickt.

So wie es aussieht ist hiermit endlich nach langer Zeit unsere Finanzierung mit den beiden Kreditgebern abgeschlossen und wir müssen nur noch ein paar Dokumente nachreichen, die uns jeweils von dem anderen Kreditinstitut in den nächsten Tagen zugehen. Auch auf ein paar Aufstellungen von Seitens ProHaus müssen wir noch warten, sind aber zuversichtlich dass diese ebenfalls in den nächsten Tagen eintreffen, so dass wir pünktlich zum Abschluss der Erdarbeiten unsere erste Auszahlung aktivieren können.


Grobabsteckung

Heute wurde unsere Grobabsteckung von unserem beauftragten Vermesser durchgeführt.

Recht unbürokratisch wurden wir heute von unserem Vermesser angerufen, dass er in ca. 45 Minuten vor Ort ist um die Grobabsteckung unseres ProHaus 135 durchzuführen. Dies wurde mit jeder Menge Equipment recht schnell und reibungslos ausgeführt. Leider ist uns im nachhinein aufgefallen, dass zumindest ein Punkt um ca. 30cm falsch gesetzt wurde. Wir werden also nochmals nachhaken müssen wie es zu dieser Abweichung kam, da in unserem Lageplan ein Abstand zur Strasse von 3,50m eingetragen war und es von uns nachgemessen tatsächlich abgesteckt ca. 3,80m waren.

Update: Inzwischen wissen wir, dass unser Vermesser diese 30cm als Sicherheitspuffer wegen unseres Vordaches mit eingeplant hatte, um nicht über die Baugrenze zu geraten. Ich habe daher einfach die vorderen zwei Pfosten um diese 30cm korrigiert.

 


Neuen (Bau)antrag eingereicht…

Tja Beamter müsste man sein oder eben bei ProHaus arbeiten…

Ich weiß gar nicht wieso manche Menschen überhaupt noch Freitags aufstehen… Um eine Behörde zu besuchen muss man entweder morgens um 8 schon auf der Matte stehen oder eben am nächsten Montag mal vorbeischauen… Aufgrund der Baugenehmigungsthematik haben wir heute mit diversen Leuten gesprochen, um zu retten was zu retten ist… 4 Wochen liegen unsere Dokumente nun also schon im Bauamt und es wurde sich gerade mal bis zum Deckblatt vorgearbeitet. Alle Achtung! Da kann man jetzt schon mal getrost 2013 abhaken und die Planungen für 2014 vorantreiben…

Naja jedenfalls hat sich inzwischen auf unsere Initiative hin einiges getan und sowohl ProHaus, wie auch die Beamten haben sich heute morgen nochmals gerührt, nachdem wir gestern bereits mehrere E-Mails verfasst und einige Telefonate geführt haben. Wir werden daher unseren Bauantrag zurückziehen und nur eine Mitteilung über ein baugenehmigungsfreies Vorhaben einreichen.
Der große Unterschied liegt in Hessen darin, dass bei einem richtigen Bauantrag nach §60 HBO das Verfahren in der Regel ca. 3 Monate benötigt und deutlich teurer ist. Dafür hat man dann aber auch von staatlicher Seite eine Absegnung, dass alles geprüft und daher ordnungsgemäß geplant wurde und man nicht gegen irgendwelche Vorgaben oder Gesetze verstößt.
Bei der Mitteilung über ein baugenehmigungsfreies Vorhaben nach §56 HBO muss ein qualifizierter Bebauungsplan vorliegen und man muss alle Vorgaben einhalten. Dieses Verfahren dauert max. 1 Monat und wird meist bereits schon nach 1-2 Wochen durchlaufen. Anders als beim Bauantrag ist hier nicht die Bauaufsicht, sondern die Gemeinde in erster Linie zuständig. Diese kann eine Prüfung einfordern, wenn sie zweifel daran hat, dass alle Vorgaben und Gesetze eingehalten werden. Sollte sie der Bauaufsicht mitteilen, dass keine Prüfung notwendig ist, darf man sofort mit dem Bauen beginnen. Da hier deutlich weniger Aufwand entsteht sind die Kosten ebenfalls um einiges geringer. Aber man hat hier eben auch nicht die Sicherheit welche ein Bauantrag gewährt und im schlimmsten Fall muss eben auch ein Haus wieder abgerissen werden, wenn es eindeutig gegen die Gesetzeslage verstößt. Bei einem Standard Fertighaus und einem Bebauungsplan sehe ich aber ehrlich gesagt keinen Grund wieso hier das aufwendigere Verfahren angestrebt werden sollte.

Da mit Abgabe des neuen Verfahrens wieder eine komplett neue Situation entsteht, fängt der Ticker wieder von vorne an zu laufen und es muss natürlich noch das Antragsformular gegen das Mitteilungsformular ausgetauscht werden. Weiterhin muss von der Bauaufsichtsbehörde ein komplettes „Bauantragsset“ zur Gemeinde, wo wir bisher nur den Entwässerungsplan eingereicht hatten.
Da die Zeit rennt und unser Keller ja schon in wenigen Wochen gebaut werden soll, wollten wir dies natürlich so schnell wie möglich erledigen. Also wieder einmal den Hörer in die Hand genommen und abgeklärt, ob wir einfach so vorbei kommen und die Antragsblätter abgeben können. „Ja natürlich das können wir gerne so machen“… „Ich bin bis 15.00Uhr hier im Hause und der entsprechende Kollege bis 14.00 Uhr“ Also schnell alles unterschrieben und eingescannt und ab in der Mittagspause zum Bauamt… „Sie wollen zum Herr xxx?“ „Ich habe den eben schon gehen sehn“ „Haben sie denn einen Termin?“
Nein wir haben keinen Termin aber wir hatten eben noch telefoniert…. Unglaublich! Wir machen uns den Stress und die gehen ins Wochenende… Nunja aber die gute Frau vom Empfang hat dann nochmal versucht jemanden zu bekommen und eine andere nette Dame hat auf unseren neuen Mitteilung einen Eingangsstempel drauf gepackt… Mehr wollten wir ja nicht erreichen und sind daher doch noch zufrieden abgezogen…

Zuhause haben wir dann nochmal versucht jemanden von ProHaus oder der Gemeinde zu erreichen… Und jetzt mal für alle potentiellen Bauherren… Freitags nach 13:00Uhr braucht ihr gar nicht mehr versuchen jemanden zu erreichen…außer vielleicht euren Verkäufer… Aber Verwaltung und Behörden… gebt es auf! Zumindest jetzt im Sommer haben da wohl alle besseres zu tun.


Kellerplan erhalten und Bauantragsgeschichten

Zunächst einmal die erfreuliche Nachricht des Tages – Wir haben den abschließenden Kellerplan mit der Post erhalten.

Diesen haben wir heute im Maßstab 1:25 in Papierform erhalten und er wirkt dadurch natürlich riesengroß. Alle unsere Änderungen sind hier soweit eingezeichnet und es gibt nur wenige Punkte die wir dieses Wochenende nochmals durchgehen müssen und dann evt noch ändern lassen.

Weiterhin hatten wir heute einen Anruf von der Bauaufsicht, welche es nun endlich geschafft hat nach gut 4 Wochen einen ersten Blick auf unseren Bauantrag zu werfen. Es war eine kurze freundliche Begrüßung und dann kam…. „Können sie lesen?“ „Welche Dachneigung haben sie?“ „Sie kennen doch den Bebauungsplan oder?“
Natürlich kenne ich den Bebauungsplan und wir haben unser ProHaus 135 von 45° Dachneigung auf 38° reduziert, da unser Bebauungsplan nur eine Dachneigung von bis 42° zulässt.
Der Herr am anderen Ende der Telefonleitung war allerdings einer ganz anderen Meinung…“Laut ihrem Bebauungsplan ist doch nur 30° Dachneigung zulässig oder wieso haben sie einen Bauantrag nach §60 HBO gestellt? Wenn sie einen gültigen Bebauungsplan haben und sich an alle Vorgaben halten, sollten sie nach §56 HBO nur eine Mitteilung für baugenehmigungsfreie Vorhaben abgeben… Dann hätten sie vermutlich schon längst anfangen können. Das dauert dann höchstens zwei Wochen bis sie durch sind…. und außerdem sparen sie dazu noch die Kosten des Prüfungsverfahrens“
Na toll, wieso sagt uns denn niemand so etwas?


Ortstermin mit Gussek & Wolts Kellerbau

Unser Bauleiter von Gussek & Wolts Kellerbau hatte uns in den vergangenen Tagen angerufen und bat um einen Ortstermin.

An dem Termin sollten wir  und unser Erdbauer teilnehmen. Letztendlich trafen wir uns nur zu dritt am Grundstück und haben innerhalb von 30 Minuten alles geklärt bzw. die offenen Punkte besprochen. Der Bauleiter hat noch schnell die Höhen bestätigt und uns mitgeteilt, dass wir laut Zeitplan in der KW 38 dran kommen und bis dahin unsere Erdarbeiten abgeschlossen sein müssen. Da wir derzeit weder Kaufpreissicherung noch Baugenehmigung haben bin ich mal gespannt, ob dies alles so klappt wie ProHaus sich das vorstellt. Wir jedenfalls hätten nichts dagegen wenn der Keller bereits im September gestellt werden würde…. Alles nach Oktober ist nur noch nass und kalt.


Bemusterung bei ProHaus in Nordhorn (Teil2)

Weiter ging es dann mit der Heizungsanlage und den Solarpanels. Da wir uns für die Standard Gastherme entschieden haben, war dies eher unspektakulär und es gab hier auch nicht wirklich viel zu entscheiden. Die Isolierung der Wasserleitungen sind nicht im Standard enthalten und gibt es inzwischen als Paket von ProHaus für ca. 380€ Aufpreis. In unserer Bauleistungsbeschreibung steht noch drinne, dass diese bauseits zu besorgen und auch zu installieren sind.

Die Elektroausstattung hat am wenigsten Zeit gekostet… Es gibt ein Muster der alt bewerten Busch/Jäger Reflex Si Serie… mit Schalter & Steckdose zu sehen oder aber im eingebauten Zustand überall im Bemusterungszentrum die Berker S1 Serie… beides ist im Standard und daher haben wir uns schnell für die Berker S1 Serie entschieden…. Leider wird einem zu dem Elektropaket allerdings keine weitere Information geliefert. Da wir sowieso davon ausgehen, dass das Material hier nicht ausreichen wird, werden wir die von ProHaus gelieferte Elektroausstattung als Grundgerüst nehmen und den Rest bauseits aufstocken.

Damit waren alle Punkte im Erdgeschoss abgehakt und wir gingen gemeinsam auf die obere Etage wo wir eine kurze Einführung in die Bodenbeläge und Sanitäreinrichtungen erhalten haben. Generell wird bei den Bodenbelägen davon ausgegangen, dass im EG gefliest und im DG Teppich verlegt wird. Laminat gibt es für das EG preisneutral und im DG für unterschiedliche Aufpreise (ab ca. 15€) welches allerdings auch alle zusätzlichen Materialien mit einrechnet. Bei dem EG rechnet man für die Fließen ca. 17€  und im DG für den Teppich ca. 7€…. Es gibt eine große Vielzahl an Fließen und auch die Laminat & Teppichauswahl ist ausreichend. Wir haben hier allerdings nur beim Laminat etwas gefunden und haben uns letztendlich dagegen entschieden, da wir zuerst den Flur und andere Bereiche erstellen möchten und danach dann uns das passende Laminat aussuchen. Von den Fließen war leider bis auf ein paar aufpreisige Wandfliesen nichts dabei was unseren Geschmack getroffen hätte.

Bei den Sanitärobjekten war es ähnlich… die tolle begehbare Dusche passt leider nicht in unser zu kleines Bad und nur ein zwei Keramik Teile (Dusche & WC) aussuchen und danach dann das Bad gestalten war auch nicht das richtige für uns… Auch wenn die ein oder andere Wanne, Dusche oder auch WC Sitz wirklich für uns passten so passten diese für uns wieder nicht zusammen in ein Bad…. Auch wenn wir uns eine ganze Weile im OG aufgehalten haben und wirklich einige schöne Sachen dabei waren, so sind wir nun doch sehr zufrieden, dass wir all diese Komponenten erstmal ausgemustert haben. Wir sind also eine Etage tiefer um unserem Bemusterungsberater die Entscheidung mitzuteilen.

Nun wurde alles zusammengefasst und uns 4 Zusatzvereinbarungen (Haus, Material, Treppe & Keller), die Ausstattungsliste und die Grundrisse mit Fensteröffnungen etc übergeben bzw zur Unterschrift vorgelegt. Einen Teil haben wir direkt unterschrieben und den anderen Teil haben wir mitgenommen, da wir hier gerne nochmals Rücksprache mit unserem Verkäufer halten möchten. Es geht vor allem um die Mehrkosten für den Keller, welches uns am Anfang der Bemusterung mitgeteilt wurde. Wir sind mit diesen Kosten nicht einverstanden und sehen auch überhaupt nicht ein, WARUM wir nun auf einmal mehr zahlen sollen, nur weil ProHaus jetzt lieber Edelstahlerdungsband benutzt (wegen diverser Reklamationen). Auch die Kosten von knapp 600€ für ein LAS Rohr & Kondensatpumpe da die Heizung im Keller steht (war von Anfang an so geplant und unserem Verkäufer mitgeteilt!) ist schon ein ganz schöner Hammer… Genauso wie die Treppengeländer (da wir von Anfang an auf Komplettlösung [Holzreppe] von Keller bis Dachgeschoss bestanden haben und dies Voraussetzung für unseren Werkvertrag war.

(Bilder folgen noch!.)

 

Update 07.08.13: Trotz mehrmaliger täglicher Anrufe mit Nachrichten auf Anrufbeantworter & Mobiltelefonmailbox und diversen Mails an unseren Verkäufer und Bemusterungsberater hat sich bis heute (07.08.13) noch niemand bei uns gemeldet! Wir finden dies ganz und gar inakzeptabel. Sollten wir uns in ProHaus doch getäuscht haben? Wir sind jedenfalls derzeit komplett bedient und befürchten, dass unser Bauvorhaben auf den letzten Metern nun doch platzt….. Bis zum Wochenende müssen alle Dokumente für unser Bauvorhaben der Wohnbauförderstelle vorliegen und bis heute hat sich noch nicht mal eine Person von ProHaus gerührt um mit uns zu sprechen!!! 

Update 11.08.13: Wir sind uns inzwischen wieder sicher… Wir haben uns doch für das richtige Unternehmen entschieden, auch wenn wir letzte Woche ganz schön enttäuscht waren und keinerlei Antwort erhalten haben. Nach einer deftigen Mail hat sich ProHaus gleich von mehreren Seiten an uns gewandt um das Problem aus der Welt zu bekommen. Wir haben zwar immer noch Aufpreise für Dinge, die wir eigentlich gar nicht einsehen, aber ProHaus hat sich zumindest kompromissbereit gezeigt und auf einen Teil der Mehrkosten verzichtet.

 

 

 

 

 


Bemusterung bei ProHaus in Nordhorn (Teil1)

Nach einer anstrengenden Nacht und einem entspannten leckeren Frühstück ging es für uns um ca. 8:30Uhr Richtung ProHaus Bemusterungszentrum.

BemusterungProHaus

Wir wurden heute bereits erwartet, doch da wir noch etwas zu früh dran waren, widmeten wir uns nochmals der Klinker und Ziegelfarbe. Wir hielten dies auch für den weitaus wichtigsten Teil unserer Bemusterung, da dies den gesamten restlichen Gestaltungsstil unseres Hauses festlegen würde. Kurze Zeit später empfing uns dann unser Ausstattungsberater und bat uns in sein Büro. Hier wurden zunächst die Dinge besprochen, welche wir in unseren Planungsunterlagen zwar schon mit drinnen hatten, allerdings noch nicht in unserem Vertrag fixiert waren.

Es handelte sich vor allem um den Keller, welcher mit LAS Verlängerung & Kondensatpumpe (513€), Erdungsband aus Edelstahl (498€), zus. Frostschürzen (1213€), zusätzliche Wand (787€), zus. Gerüstkosten da Hanglage (915€) enorme Mehrkosten brachte, welche so von uns einfach nicht vorgesehen bzw in dieser Höhe noch nicht veranschlagt waren. Da haben wir also noch nicht mal richtig mit der Bemusterung angefangen und die Mehrkosten betrugen schon mal knapp 4.000€. Ich weiß nicht, ob ich zu diesem Zeitpunkt bereits in eine Art „Schockstarre“ gefallen bin oder ob ich noch immer vor lauter Vorfreude auf die eigentliche Bemusterung alles mit einem leichten Grinsen im Gesicht abgenickt habe.

Weiter ging es dann mit der Nebeneingangstür für den Keller (Vorschlag von Seitens ProHaus war die Kera Tür ohne Seitenteil für ca. 2500€) und 3 Fenster im Keller (ebenfalls ca. 2500€) und schließlich das Brüstungsgeländer im OG (598€) und im EG als Absturzsicherung (662€).

Nunja nachdem wir diese Punkte erstmal „geklärt“ hatten ging es nach draußen vor den Eingang um erstmal unsere Klinker und Dacheindeckung auszuwählen, welches sogleich der Grundstil unseres Hauses sein sollte. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Aufpreise kannten und die Klinker bzw. Dachziegel nur für einen gewissen Zeitraum gesehen hatten, haben wir für uns zwei Stile ausgesucht.

Der bevorzugte Stil besteht aus Klinker PR 152 (2260€) & Braas Rubin 11V Dachziegel in dunkelbraun (1484€)

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Die Alternative besteht aus PR 143 (standard) und Braas Betondachstein Doppel S (standard)

Klinker & Dachziegel Alternative

Klinker & Dachziegel Alternative

 

Je nachdem welche Aufpreise bestanden wollten wir uns auf einen Stil einigen und gingen daher zunächst einmal über zum… MITTAGESSEN ;O)
Danach sollten uns dann die Aufpreise mitgeteilt werden, da die Braas Rubin 11V scheinbar noch bei ProHaus sehr neu sind und die Preise hierfür zunächst noch erfragt werden mussten.

Für das Mittagessen steht direkt im Eingangsbereich ein großer Tisch und dass Essen (zumindest meine Nudelpfanne) war adrett gestaltet und hat gut geschmeckt. Sowieso wird man während der gesamten Bemusterung sehr gut mit Getränken jeglicher Art versorgt. Lediglich unser Bemusterungsberater hat uns ein wenig zu spät darauf hingewiesen…. Als Tipp für Häuslebauer, welche ihre Kinder mit zum Bemusterungstermin bringen…-> Einfach am Empfang nach Spielzeug fragen… dies ist nämlich in ausreichender Menge für ein Kleinkind vorhanden und wird im Normalfall zur Verfügung gestellt…

Nach der Mittagspause ging es dann nochmals kurz ins Büro Aufpreise checken und wir haben uns dann erstmal auf unseren favorisierten Stil geeinigt…. Wir haben daher bei den Fenstern erstmal alles komplett in Weiß genommen… lediglich bei den Griffoliven haben wir von Weiß auf Aluminium umgeschwenkt. Serh gut finden wir, dass bei den Griffoliven bereits der Druckknopf inklusive ist und die Holzfenster in den RAL Farben im Standard sind.

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Von den Fenstern ging es dann zur Haustür… Hier erwarteten wir eigentlich auch nur einen kleinen Aufpreis für den elektrischen Türöffner…. allerdings kann man die Tür doch mit einigen Dingen ausstatten und aufrüsten…. Schnapper (80€), elektrischer Türöffner (129€), gerader Haustüraußengriff (ca. 180€), gerader 80cm Haustüraußengriff (225€), Glas innerhalb der Haustüre nach links oder rechts versetzt (ca. 250€), Edelstahlschutzfussleiste (ca. 250€)

Wir haben uns für eine Tür im folgenden Design (Glaselement mittig) und in der Farbe Weiß mit elektr. Türöffner und verlängerten  Haustüraußengriff ausgesucht.

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Als Innentür haben wir uns natürlich auch für die weißen Innentüren entschieden. (20€ pro Tür). Unsere Drückergarnitur sieht ähnlich aus wie auf diesem Bild in Edelstahl und kostet keinen Aufpreis. Die auf dem Bild war die „alte“ Version welche durch den Doppelkreis allerdings unserem empfinden nach noch etwas eleganter wirkt.

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Anschließend kamen wir zur Innentreppe, welche wir uns schon aufgrund der vielen Fotos ausgesucht hatten…Wir haben hier die obere rechte Seite gewählt mit eckigen schlichten Pfosten in Weiß. Natürlich gibt es auch hier wieder Aufpreise… ein Krümmling (Entfall des Mittelpfostens) kostet 350€ und der Schwanenhals ca. 250€…. Da wir zwei Treppen in unserem Angebot haben, haben wir sie einmal komplett als Standard und einmal mit dem Krümmling genommen…. An Farben gibt es Buche „natur“, auf grau bzw. dunkel gebeizt…. Man kann auch andere Holzsorten wie z.B. Eiche auswählen aber die kosten dann wieder Aufpreis…
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to be continued….


Anfahrt zur Bemusterung & Hotel

Puh… heute war ein sehr sehr langer Tag und wir sind soeben von der Ausstattungsbemusterung bei ProHaus in Nordhorn wieder zu Hause eingetroffen.

Zunächst einmal möchte ich hier allen ProHaus Bauherren danken, welche bereits ihre Bemusterungserfahrungen, sowie die gängigen Aufpreise ins Netz gestellt haben. Ich weiß wirklich nicht mehr, wie viele Bautagebücher wir in den letzten Tagen durchstöbert und wie viele Listen wir angefertigt haben, um unsere Wünsche irgendwie unter zu bringen… Ich kann auch nicht sagen, wo wir heute Abend ständen, wenn wir uns nicht schon im Vorfeld etwas in den diversen ProHaus Bautagebüchern informiert hätten.

Los ging es bereits gestern und da wir kurzfristig umdisponieren mussten, hat sich also unsere komplette kleine Familie (Mama, Papa und die zwei Jungs im Alter von 18 Monaten und 4 Jahren) nach Nordhorn aufgemacht. Wir sind nach knapp 4 Stunden Fahrt durch das schöne Sauer & Münsterland irgendwann gegen 16.00Uhr in Nordhorn eingetroffen. Uns erschien dies noch recht früh, deshalb haben wir auch gleich mal einen Abstecher zu ProHaus gemacht, um uns mal die diversen Ausstattungsgegenstände anzusehen und dann über Nacht einwirken zu lassen. Weiterhin erschien es uns recht praktisch überhaupt erstmal zu wissen wo wir am kommenden Vormittag hin müssen.

 

Abfahrt Nordhorn

Abfahrt Nordhorn

 

Einfahrt ProHaus

Einfahrt ProHaus

Eingetroffen bei der Firma Gussek geht es im ZickZack Parcours bis zu einer abgegrenzten Halle, welche mit einem überdimensionalen ProHaus Logo auf sich aufmerksam macht. Wie bereits in diversen Bautagebüchern beschrieben (z.B. hier und hier), hat diese ehemalige Lager oder Fertigungshalle aber überhaupt keinen Grund sich zu verstecken. Sie wurde modern ausgestattet und hat reichlich Platz, um die wichtigsten Dinge die ein Bemusterungszentrum ausmacht unterzubringen. Auch der ehemalige provisorische Bauzaun wurde inzwischen durch ProHaus Werbewände ausgetauscht, welches den Charme des Bemusterungszentrums aber nur unwesentlich steigerte. Wir wurden freundlich begrüßt und haben uns dann erstmal die grundlegenden Dinge wie Fenster, Türen, Bäder, Klinker und Dacheindeckungen angeschaut. Wirklich viel mehr Überblick als von den einzelnen Baublogs bereits beschrieben haben wir allerdings nicht erhalten, da zu diesem Zeitpunkt für uns nicht ersichtlich war, was im Standard ist und was einen Aufpreis kostet. Wir konnten uns aber bereits von der Qualität überzeugen und wussten auch schon wie die diversen Materialien in „echt“ aussehen.

Zick Zack Parcours

Zick Zack Parcours

Licht am Ende des Tunnels

Licht am Ende des Tunnels

ProHaus Werbetafeln an Stelle des alten Bauzaunes

ProHaus Werbetafeln an Stelle des alten Bauzaunes

ProHaus Bemusterungszentrum Eingang

ProHaus Bemusterungszentrum Eingang

Anschließend sind wir vier dann erstmal ins Hotel gefahren… dort wurden wir ebenfalls sehr freundlich begrüßt und haben in ein tolles Familienzimmer eingecheckt. Die Kosten hierfür hat freundlicherweise ebenfalls ProHaus übernommen. Die beiden Jungs haben außerdem gleich beim einchecken erstmal ein paar Geschenke abgestaubt. Der ein zigste Wermutstropfen war, dass das Hallenbad Nordhorn (direkt nebenan und über einen Glassteg aus dem 1. OG direkt erreichbar) irgendwie nur noch in Teilen vorhanden war und daher für unbestimmte Zeit geschlossen ist. Aber mal ehrlich… wer hat hier noch groß Zeit bei der einen Übernachtung schwimmen zu gehen?

Hotel Am Stadtring

Hotel Am Stadtring

Familienzimmer

Familienzimmer

Doppelbett mit Babyreisebett

Doppelbett mit Babyreisebett

Unsere kleine Gute-Nacht-Geschichte

Unsere kleine Gute-Nacht-Geschichte

Gegen 18.30Uhr bewegten wir uns dann nochmals Richtung Städtchen um irgendwo noch etwas zu essen. Auf dem Spaziergang haben wir dann auch noch die alte Baumwollspinnerei entdeckt, welche ja auch schon in dem ein oder anderen Bautagebuch zu finden ist. Wir waren sehr erstaunt, dass man diese alte Fabrik inzwischen wieder komplett rekultivieren will und in der direkten Umgebung eine riesige Anzahl an neuen Wohnungen entsteht. Nachdem wir dann aus Zeitgründen noch bei einem kleinen Imbiss unsere Abendmahlzeit eingenommen hatten ging es dann wieder zurück zum Hotel. Schließlich war ja am nächsten Tag unser großer Tag an dem wir alle Komponenten für unser neues Zuhause aussuchen sollten.

Ansicht in Nordhorn

Ansicht in Nordhorn

Alte Baumwollspinnerei Bussmaate in Nordhorn

Alte Baumwollspinnerei Bussmaate in Nordhorn

Wiederbelebung der Industrieruine"Baumwollspinnerei Bussmaate Nordhorn"

Wiederbelebung der Industrieruine“Baumwollspinnerei Bussmaate Nordhorn“

Eigentumswohnungen und Geschäftsräume an der alten Baumwollspinnerei

Eigentumswohnungen und Geschäftsräume an der alten Baumwollspinnerei


Finanzierung – Die Qual der Wahl mit der Laufzeit und des Anbieters

In den letzten Tagen haben wir verzweifelt versucht unserer Finanzierung fest zuziehen und haben etliche Angebote hierfür eingeholt.

Letztendlich sind noch genau zwei Varianten übrig geblieben, welche für uns sehr interessant sind. Es handelt sich hierbei zum einen um eine große deutsche Versicherung über die wir einen Baukredit mit einer Zinsfestschreibung von 20 Jahren zu 3,13% bzw. eff. 3,20% erhalten könnten.
Oder aber ein Ökokredit von einer Genossenschaftsbank zu dem Zinssatz von unglaublichen 2,2% bzw. eff. 2,25% für die feste Laufzeit von 10 Jahren. Nun gibt es außer den 0,95% Zinsdifferenz und der 10 bzw 20 Jährigen Zinsfestschreibung noch weitere Feinheiten zu beachten. So ist der Kredit über den großen Versicherer um einiges flexibler, welches sich in der zweimaligen kostenlosen Möglichkeit der Tilgungsänderung und weiterhin in den Sondertilgungsmöglichkeiten von 5% pro Jahr zeigt. Dies gibt es bei der Genossenschaftsbank nur unter einem erheblichen Aufpreis… allerdings gibt die Genossenschaftsbank eine sogenannte „Vertrauensgarantie“ welche besagt, dass sie den Baukredit nicht ohne die Zustimmung des Bauherren an andere weiterverkauft. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn es eben nicht so wie geplant läuft und man aus welchen Gründen auch immer mal in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Weiterhin bekommt man bei der Genossenschaftsbank diese Zinssätze unabhängig von irgendwelchen Bonitätsklassen sobald man  die geforderten 20% Eigenkapital nachweisen kann. In unserem Fall ist schon wegen erreichen des Effizienshaus 85 Standards (KFW 70 Haus + Keller ohne Lüftungsanlage) und den 3 Solar Panels auf dem Dach ein Zinsbonus von 0,2% eingerechnet..

Wie wir uns letztendlich entscheiden werden, weiß ich noch nicht… Es gibt ja immer irgendwo Vor und Nachteile… und wer weiß, vielleicht sieht nach der Bemusterung ja doch alles wieder ein wenig anders aus ;O)