Hausbau


Hausbau durch Sachverständigen begleiten lassen

Hausbau durch Sachverständigen begleiten lassen

Immer wieder ist davon zu lesen, dass es beim Neubau von Häusern zu erheblichen baulichen Mängeln kommen kann. Diese müssen in einem durchaus langwierigen Verfahren nachgewiesen und gegenüber dem ausführenden Bauunternehmen geltend gemacht werden. Geht dieses in der Zwischenzeit in Konkurs, bleiben Bauherren auf den zusätzlichen Kosten in der Regel selbst sitzen. Natürlich belasten die zusätzlichen Arbeiten auch das Nervenkostüm. Wer kurz vor dem Einzug steht und jetzt Bauschäden entdeckt, wird eventuell auch den Umzugstermin verschieben müssen. Durch den späteren Einzug entstehen auch weitere finanzielle Belastungen, beispielsweise durch zusätzliche Mietzahlungen in der alten Immobilie und die Rückzahlung des Kredites an die Bank. Schon allein aus diesen Gründen ist es von erheblichem Vorteil, bereits die Planung und Durchführung der Bauarbeiten durch einen versierten Sachverständigen begleiten zu lassen. Dieser nimmt die durchgeführten Arbeiten dann gemeinsam mit ihnen ab und kontrolliert die korrekte Ausführung.
Worauf sollte bei der Auswahl des Sachverständigen geachtet werden?

 

Zuerst einmal muss er natürlich über eine entsprechende Sachverständigenausbildung verfügen. Mancher Sachverständige hat sich nur auf die energetische Instandsetzung von Bestandsimmobilien spezialisiert, andere wiederum verfügen durch ihre Berufsausbildung – beispielsweise als Bauingenieur, Architekt oder Ingenieur in technischen Bereichen – und entsprechende Weiterbildungen ein breit gefächertes Wissen im Bereich des Baus von Immobilien. Auch Handwerker mit Meisterbrief können – nach entsprechender Qualifizierung und Weiterbildung – als Bausachverständige tätig werden.

 

Generell ist es empfehlenswert, darauf zu achten, dass diese Sachverständigen einem Verband angeschlossen sind. Als Beispiel für einen solchen Sachverständigenverband sei hier die DESAG genannt.  Dies garantiert die Einhaltung von vorgeschriebenen Mindeststandards, die vom Verband regelmäßig kontrolliert werden.

 

Vor allen Dingen sollte der ausgewählte Sachverständige für Bauwesen in der Energie-Effizienz-Experten-Liste der KfW-Bank registriert sein.  Wer sich hier eintragen lassen möchte, muss in regelmäßigen Abständen Nachweise für die Teilnahme an Weiterbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen einreichen, die dann von der Deutschen Energie-Agentur (DENA) im Auftrag der KfW-Bank, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kontrolliert und überprüft werden. Der Eintrag in die Energie-Effizienz-Experten-Liste ist auch deshalb sinnvoll, da Bauherren bei der Hinzuziehung eines dort gelisteten Sachverständigen von zinsgünstigen Darlehen profitieren können. Die Kosten des Sachverständigen können aus dem Kredit mit bestritten werden. Zugleich können Bauherren bei einem Kreditrahmen von 50.000 Euro, der beispielsweise im Rahmen des Programms „153 – Kredit – Energieeffizient Bauen“ gewährt wird, unter bestimmten Voraussetzungen mit einem Tilgungszuschuss von bis zu 5.000 Euro rechnen. Vorgeschrieben ist hier allerdings die Erreichung des KfW-Effizienzhaus Standards 40, 55 oder 70. Den Nachweis über die korrekte Durchführung der Arbeiten, die die Erreichung des entsprechenden Standards zur Folge haben, wird durch den hinzugezogenen Bausachverständigen mit passendem Stempel ausgestellt.

 

Wie unterstützt der Sachverständige Bauherren?

 

Der Sachverständige kann auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen die gesamte Planung durchgehen, aber auch schon bei den Planungsgesprächen mit dem Bauunternehmen zugegen sein. Er wird Ihnen zudem auch die Vor- und Nachteile der einzelnen Bauformen genauer darstellen. So stellt sich zum Beispiel die Frage, ob Sie das Haus mit Keller oder nur auf einer Bodenplatte errichten lassen wollen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

 

Zugleich können Sie bei vielen Häusern zwischen verschiedenen Außengestaltungen wählen. Soll es beispielsweise ein mit Holz verschlagenes Haus, ein Stein-auf-Stein errichtetes Gebäude oder eine in Fertigteilbauweise errichtete Immobilie sein? Auch hier wird Sie der Bausachverständige gern ausführlich beraten.

 

Die Wahl der passenden Heizungsanlage

 

Ein wichtiges Kriterium beim Hausbau ist die Wahl der passenden Heizungsanlage. Besonders in ländlichen Regionen wird noch gern auf Heizöl zurückgegriffen, kann dieses doch direkt vor Ort in speziellen Tanks gelagert werden. Allerdings müssen für die Errichtung der Tanks auch spezielle Vorgaben eingehalten werden.

 

Liegt am Haus eine Gasleitung an, so ist es wahrscheinlich sinnvoller, mit Erdgas zu heizen. Vielleicht möchten Sie sich aber auch eher für die Nutzung erneuerbarer Energien entscheiden? Hier stehen beispielsweise die Nutzung von Erdwärme, der Einsatz von Wärmepumpen, Pelletheizungen und die Installation von Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen auf dem Dach zur Auswahl. Entscheiden Sie sich für die Nutzung von erneuerbaren Energien, profitieren Sie zudem von zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen der KfW-Bank. Auch über deren Offerten wird Sie der Bausachverständige, der vielleicht auch zugleich als Energieberater tätig ist, gern informieren.

 

Planen Sie die Errichtung eines KfW-Effizienzhauses 40 – welches auch als Passivhaus bezeichnet wird – muss dieses ohne reguläre Heizungsanlage auskommen. Natürlich sitzen Sie dann aber keinesfalls in der Kälte, ganz im Gegenteil. Schon allein durch eine optimale Wärmedämmung, die unter anderem auch den Einsatz dreifach verglaster Fenster beinhaltet, wird viel Wärme im Haus gespeichert. Zur Wärmegewinnung werden hier eine Wärmepumpe sowie spezielle Luftaustauschsysteme eingesetzt, die unter anderem die Abwärme der im Haus lebenden Menschen, aber auch technischer Geräte et cetera nutzt. Auch die Nutzung der Erdwärme ist möglich, allerdings an spezielle Voraussetzungen gebunden. Selbstverständlich ist eine Kombination mit einer Solarthermieanlage und einer Fotovoltaikanlage möglich. Welches Heizsystem für Ihre zukünftige Immobilie am geeignetsten ist und den niedrigsten Verbrauch verspricht, erklärt Ihnen der Sachverständige in einem ausführlichen Gespräch.

 

Selbstverständlich kann er Sie auch bei der Beantragung der jeweiligen Kredite bei der finanzierenden Bank begleiten und dort Fragen des Sachbearbeiters beantworten. Die Überwachung der jeweiligen Arbeiten, zu denen auch die Installation der Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage gehören, kann ebenfalls durch den Sachverständigen erfolgen.

 

Was Sie noch wissen sollten

 

Nicht nur für den Hausbau selbst, sondern auch bei der Gestaltung der Außenanlagen ist es durchaus sinnvoll, einen Sachverständigen hinzuzuziehen. Dieser kann unter anderem Bodenprüfungen vornehmen, um so erst einmal zu ermitteln, welche Hausform sich für dieses Grundstück überhaupt eignet oder ob sich schädliche Substanzen im Boden befinden. Liegt beispielsweise der Grundwasserspiegel sehr hoch, sollten Sie unter Umständen auf einen Keller verzichten und dafür das Gebäude selbst etwas größer planen, um zusätzlichen Stauraum zu erhalten.


Bauantrag erhalten, geprüft und eingereicht

Heute kam endlich das lang ersehnte Päckchen mit unseren Bauantragsunterlagen an.

Nachdem dieses für die ca. 280 Km einfache Wegstrecke unfassbare 3,5 Tage benötigte und wohl noch einen kleinen Abstecher an einen Baggersee gemacht hat, wurde das Päckchen von uns aufgerissen und alles im Eilverfahren geprüft. Da wir als Laien hier keinerlei Fehler feststellen konnten, begannen wir sofort mit dem  Dokumenten-Unterzeichnungs-Marathon, der bei diesen schwitzigen Temperaturen wirklich nicht zu verachten war. Nachdem wir alle Dokumente nun mehrfach unterschrieben hatten und uns klar war, welchen Stapel wir wo hin zu bringen hätten… haben wir die Kinder kurzerhand eingepackt und sind zuerst zum Tiefbauamt gefahren. Hier wollten wir den ersten Stapel loswerden und gleichzeitig auch noch ein Dokument abgezeichnet bekommen, welches wir für unser Hessen-Baudarlehen benötigen. Dieses Dokument gibt wohl wieder inwieweit noch Kosten oder Aufwendungen für unser Grundstück zu leisten sind…. da dieses Grundstück allerdings nicht mehr in einem Neubaugebiet liegt und die Erschließung vor rund 30 Jahren abgeschlossen wurde, vermuten wir, dass dieses Dokument eigentlich nicht mehr von belang ist und nur durch einen Fehler namens „klick lieber mal bei teilerschlossen“ aktiviert wurde.
Nunja… zunächst hat auf dem Tiefbauamt alles recht gut geklappt, doch dann wusste niemand etwas mit diesem speziellen Dokument anzufangen und es wurde dann lieber mal zusammen mit unserem Abwasseranschlussantrag dem Leiter des Tiefbauamtes in sein Fach gelegt…sischer iss sischer… Zu schade nur, dass dieser für die nächsten zwei Wochen im Sommerurlaub ist und wir daher erstmal KEINE Rückmeldung erhalten werden.
Also auf zu unserem Bauamt und dort mit unserem eigentlichen Bauantrag unser Glück versuchen… Aber auch hier lief es nicht wirklich gut…. unser Sachbearbeiter, welcher für unsere und andere Gemeinden zuständig ist verabschiedet sich heute bereits in seinen…. SOMMERURLAUB … *ätz
Es wird sich also die nächsten 2-3 Wochen vermutlich erstmal überhaupt nichts tun…. Wir hoffen nur, dass alles OK ist und wir nicht noch irgendwelche Dinge vergessen haben bzw. irgendwas in dem Bauantrag falsch ist bzw. nicht beachtet wurde… ansonsten hätte ich nämlich die nächsten 2-3 Wochen ausgiebig Zeit gehabt um mich um diese Dinge zu kümmern.

Bauantrag

Bauantrag


Hausbesichtigungen ~ Gebrauchtes Fingerhaus aus dem Jahre 2003 besichtigt

Heute haben wir ein Fertighaus in Homberg-Ortsteil aus dem Jahre 2003 besichtigt.

Es handelt sich hier vermutlich um ein Fingerhaus vom Typ Medley 100 mit Wintergarten. Dieses Haus wurde auf Bodenplatte erstellt und hat die klassische Aufteilung wie sie auch die heutigen Fertighäuser verwenden….
EG: Gäste WC, kleiner HWR, Wohnküche, offener großer Wohn/Essbereich mit Wintergarten
OG: Bad mit Dusche und Wanne, großes Elternschlafzimmer, 2 kleinere Kinderzimmer

Eigentlich war dieser Ortsteil für uns ein NoGo, da wir ja gewisse Grundvoraussetzungen wie Kindergarten, Schule und Lebensmittelmärkte voraus gesetzt haben, welche dieser Ortsteil einfach nicht mitbringt. Angelockt durch den sehr attraktiven Kaufpreis, haben wir uns diese Besichtigung allerdings doch angetan. Wir waren auch sehr angenehm überrascht… Das Haus hat vom Zustand und der momentanen Einrichtung doch sehr überzeugt… Natürlich gab es auch Dinge die wir nicht gut fanden, aber man muss eben doch manchmal Kompromisse eingehen.

Als Negativpunkte sind zu erwähnen: Standardheizkörper (-> keine Fussbodenheizung), überdachte Terrasse (hinterer Bereich des Wohnzimmers zu dunkel), kein Schornstein (-> kein Kamin möglich), kein Arbeitszimmer (-> nur 116m² Wohnfläche)

 


Land Hessen hebt Grunderwerbsteuer ab 2013 an

Auch Hessen wird für mutmaßliche Bauherren teurer. Hessen plant die Anhebung der Grunderwerbssteuer von 3,5% auf 5% ab dem 01.01.2013. Damit sind lediglich Bayern und Sachsen noch auf dem alten Stand von 3,5%. Alle anderen Bundesländer haben bereits oder planen eine Grunderwerbssteuer in der Höhe von 4,5% – 5% .


Hausbesichtigung – Gebrauchtes BienZenker Fertighaus besichtigt

Wir haben im Internet mal wieder ein neues Haus entdeckt, welches von der Beschreibung her zu uns passen könnte.

Also auf zu der günstig gelegenen Gemeinde Staufenberg. Wir hatten diese Immobilie im Internet gefunden. Privatverkauf, allerdings auch keine Fotos von dem Objekt. Naja Baujahr 1988 kann ja nicht wirklich so schlimm sein dachten wir uns und waren kurz nach der vereinbarten Zeit auch schon am Objekt. Es handelte sich um einen massiven Vollkeller, welcher mit einem Bien Zenker Fertighaus bestückt war. Das Fertighaus selbst war eine Art Bungalow und daher eher für ein Paar als für eine Familie mit Kindern geeignet. Insgesamt war es sehr schön hergerichtet, allerdings waren die Zimmer im Keller für uns ungeeignet und auch die Raumaufteilung des gesamten Gebäudes war nicht unser Fall. Daher suchen wir nun weiter ;O)


Hausbesichtigung – Gebrauchtes Fingerhaus in Cölbe OT

Heute haben wir auf die schnelle noch ein echtes Fingerhaus aus dem Jahr 2001 besichtigt.

Das Haus liegt schön in Ortsrandlage eines Cölber Ortsteils und ist von der Größe perfekt auf uns zugeschnitten. Im EG befinden sich eine geschlossene Wohnküche, ein großer Wohn/Essbereich mit direktem Zugang zur schönen Terrasse, Büro, Gäste WC und kleiner Haushaltsraum. Im OG befand sich ein Bad und 3 fast gleichgroße Schlafräume. Weiterhin verfügt das Haus einen Vollkeller, welcher noch ein Zimmer, die Ölheizung und eine Waschküche beinhalte. Das Grundstück war zudem mit 877m² durchaus sehr ansehnlich…


Hausbesichtigung – Termin beim Immobilienmakler

Wir haben wieder einmal einen neue Immobilie entdeckt, welche vielleicht unseren Ansprüchen genügen wird.

Es handelt sich hierbei um ein Einfamilienhaus das im Jahre 2002 auf einem Grundstück von 469m² erstellt wurde. Das Haus hat eine Wohnfläche von 127m² und noch ein angebautes kleines Nebengebäude mit ca. 20m² Nutzfläche. Generell ist dieses Einfamilienhaus sehr hochwertig ausgestattet… Fussbodenheizung, Solarheizung und Aufdachdämmung sind nur einige Beispiele, welche wir dem Exposé entnommen haben.
Um festzustellen, ob wir wohl die geeigneten Käufer für diese Immobilie sind wurden wir zunächst in das Remax Büro eingeladen und nicht direkt zu einer Hausbesichtigung.
Ich muss sagen, dass ich mich schon so ein wenig wie bei einem Vorstellungsgespräch gefühlt habe. Anstelle uns die Immobilie vorzustellen, wurden wir hier erstmal nach unseren Wünschen ausgefragt und so ganz nebenbei auch mal abgeklärt ob wir uns diese Immobilie auch leisten könnten.
Für den Hausbesitzer ist sowas doch sehr wünschenswert, damit letztendlich auch wirklich nur die Leute eine Hausbesichtigung machen, welche zu diesem Objekt passen und es sich leisten können. Für mich als mutmaßlichen Käufer hat aber eine solche Befragung eher einen Faden Beigeschmack… Wieso sollte ich auch auch hier völlig unbekannten Immobilienmaklern meinen gesamten Lebenslauf und Wünsche offenbaren? Schließlich habe ich ihn für ein ganz konkretes Objekt angeschrieben, welches mir laut Beschreibung zusagte..

Nunja am Ende unserer Fragerunde gab es dann den entsprechenden Kommentar: „Das Haus wird ihnen nicht zusagen und ich erkläre ihnen auch warum.“ Tja so einen Satz muss man erstmal sacken lassen…


Grundstückssuche – Neue Baugebiete abgefahren

Da uns unser reserviertes Grundstück der Gemeinde Ebsdorfergrund nicht überzeugen konnte, haben wir dieses Wochenende mal wieder damit verbracht nach Alternativen ausschau zu halten.

Wir haben diesmal großen Wert darauf gelegt, dass das Baugrundstück sehr nah an Marburg gelegen ist. Also kamen nur noch 3 derzeitige Angebote in Frage, welche wir teilweise schon früher einmal angesehen haben. Wir sind also an diesem Sonntag nach Michelbach (Nord), Cyriaxweimar und Niederwalgern gefahren um uns die derzeitigen freien Bauplätze anzuschauen. Alle diese Baugebiete haben allerdings etwas gemeinsam: Falls wir hier bauen möchten, müssen wir unser Budget für den Bauplatz um ca. 10.000€ aufstocken.

 


Hausbesichtigungen – Gebrauchte Doppelhaushälfte in Cölbe

Heute haben wir ganz auf die schnelle mal eine Hausbesichtigung durchgeführt.

Auch wenn wir ja eigentlich schon unser Traumhaus gefunden haben und dieses auch umsetzen möchten, haben wir wegen der Bauplatzproblematik uns heute eine Doppelhaushälfte angesehen. Diese ist gerade mal ca. 250m Luftlinie von uns entfernt und liegt damit genau in der Gegend in der wir weiterhin unser zu Hause haben möchten. Wir haben dieses Angebot im Internet gefunden, allerdings wurde es bereits nach 7 Tagen schon wieder entfernt, da es scheinbar genug Interessenten gab. Wir zählten also dazu und hatten uns für heute mit einem Markler verabredet. Vor Ort fanden wir eine wirklich schöne Doppelhaushälfte vor, welche super eingerichtet war und mit einem älteren Pärchen bewohnt wurde. Ein kleiner Garten gehörte auch noch dazu und alles in allem …. leider einfach zu klein :O( Für eine 4-köpfige Familie muss es eben doch ein wenig größer sein… Aber nunja wir werden uns daher wohl wieder mehr dem Grundstück widmen.

 


Vox sucht neue Bauherren für die nächste Staffel „Unser Traum vom Haus“

Der Sender Vox sucht neue Bauherren für eine weitere Staffel von „Unser Traum vom Haus“.

Wie in diversen Werbespots und auf der Webseite des TV Senders VOX zu sehen, sucht der private TV Sender neue Bauherren für eine weitere Staffel von „Unser Traum vom Haus“. Bewerben kann man sich per email oder über die VOX Webseite.


Baugrundstück – Reservierung abgelaufen und Grundstück abgelehnt…

Heute lief die Reservierung für das Grundstück in der Gemeinde Ebsdorfergrund ab.

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschlossen, der Gemeinde Ebsdorfergrund mitzuteilen, dass dieses Grundstück für uns nicht länger in Betracht kommt. Aufgrund der Problematik mit dem alten Wasserhochbehälter und dem privaten Investor der uns mehrfach gar keine Auskünfte oder falsche Auskünfte gegeben hat ist uns dieses Grundstück nun doch ein wenig zu unsicher geworden. Letztlich weiß man also nicht, ob es wirklich so günstig ist wie wir uns dass vorgestellt haben bzw. zu was dieser Investor in der Lage ist um uns das Leben dort schwer zu machen. Einen besonderen Lob bekommt allerdings die Gemeinde Ebsdorfergrund, welche sich rührend um uns gekümmert hat und uns mit vielen wertvollen Informationen versorgt hat.


Hausbaufinder – Der Weg zum richtigen Haus? Part1

Wir haben bei Immobilienscout24 ein paar interessante Anzeigen gelesen, welche sehr gut zu uns passen würden. Es wird damit geworben, dass Berater ein bestmögliches Angebot für einen erstellen und dies sogar kostenlos und völlig unabhängig. Was würde es wohl besseres geben, als wenn jemand der aus dem Gewerbe kommt unsere Wünsche aufnimmt und diese dann bestmöglich (Preis und Leistungsbezogen) in die Realität umsetzt? Wir waren also begeistert und haben daraufhin gleich per Immobilienscout24 und Hausbaufinder doppelt Kontakt aufgenommen. Kurze Zeit später erhielt ich dann einen Rückruf und ein Termin bei uns zu Hause wurde vereinbart.

Termin1: Ein netter Herr hat bei uns gemeinsam auf der Couch gesessen und ging mit uns alle Wünsche durch und hat unsere Lebenssituation analysiert. Nach ca. 2h verabschiedete er sich und hat direkt mit uns einen neuen Termin eine Woche später vereinbart um seine Lösung vorzustellen. das gespräch verlief sehr nett und informativ. Der Einzige Punkt der mir doch ein Fragezeichen ins Gesicht drückte war, wieso Hausbaufinder und „unabhängig“ wenn man doch fest mit einer Firma „Rheinlandhaus“ zusammen arbeitet. Nichtsdestotrotz freuten wir uns auf den nächsten Termin…


Neues Jahr neues Glück! Herzlich willkommen in 2012!

So wir haben mal wieder ein weiteres Jahr abgeschlossen und befinden uns nun im Jahr 2012.

Da die Zinsen nicht weiter gestiegen sind und wir ja nun mittlerweile zu viert sind, haben wir uns mal wieder Gedanken rund um das eigene Haus gemacht… Inzwischen wissen wir ja schon recht genau was wir haben möchten und wie viel wir dafür ausgeben möchten. Generell hat sich unser Wunsch gar nicht so groß verändert und wir suchen noch immer nach dem idealen Haus welches auf ca. 125m² nach WoFlV unseren Anforderungen gerecht wird.

Diesmal nahmen wir Kontakt auf zu:

Allkauf-Ausbauhaus
Massa Haus
ProHaus
Fingerhaus
Rheinlandhaus
KampaHaus
Town & Country
Talishaus
Schwedenhaus

Wir waren gespannt was für Ergebnisse wir diesmal bekommen würden und ob das Bauen für uns in 2012 umsetzbar wäre nachdem wir in 10/11 doch recht kläglich aus diversen Gründen gescheitert sind.


Gebrauchte Immobilie – Neckermann (Streif) Fertighaus Baujahr 1977

Durch Zufall haben wir bei Bekannten erfahren, dass eine Immobilie in ihrem Ort für günstiges Geld zu haben ist. Also haben wir den Verdauungsspaziergang gleich mal in die Richtung der Immobilie gemacht….

Wir waren zunächst sehr positiv überrascht. Es ist ein kleines Häuschen, welches trotz seines Alters direkt im derzeitigen Neubaugebiet des Ortes steht. Von außen machte es einen wirklich guten Eindruck. Lage und Grundstück waren ebenfalls „perfekt“. Also haben wir gleich die Handy Nummer aufgeschrieben, welche in einem der Fenster zu sehen war. Noch am selben Abend machten wir einen Besichtigungstermin für den nächsten Tag aus.

Da der Vermittler schon am Telefon sagte, dass es sich um ein Neckermann Fertighaus handeln würde, habe ich mithilfe von Google mich ein wenig schlau gemacht. Leider ist der Konsens, dass im Internet fast alle stark von Fertighäusern die vor 1990 gebaut wurden abraten. Es wurden in diesen Jahren zu viele belastete Materialien verwendet, was eine Sanierung eines solchen Hauses zu einer Kostenfalle werden lässt.

Hauptsächlich die überall verwendeten Spanplatten sind meist mit  Formaldehyd und PCP belastet. Weiterhin wurden meist Asbestzementplatten für die Außenwände verwendet. Diese Punkte haben natürlich unsere Vorfreude sehr geschmälert, da wir dachten endlich unser Traumhaus zu einem wirklich guten Preis gefunden zu haben.

Als wir vor Ort das Haus besichtigten war alles wirklich gut. Kein zu starker muffiger Geruch, einen schönen trockenen Keller, eine Heizungsanlage welche wohl noch ein paar Jahre hält. Lediglich die Fenster, die Dämmung und die Raumaufteilung (Zimmer) entsprach nicht unseren Vorstellungen.

Wäre dieses Haus kein Fertighaus aus dem Jahre 1977, hätten wir vermutlich sofort zugeschlagen. Aber gerade mit Kindern ist man wohl sehr vorsichtig. Letztendlich haben wir uns verabschiedet und wollten noch genauere Details über dieses Haus herausfinden.

Leider haben wir von dem Vermittler noch keine Rückantwort erhalten und auch der Hersteller konnte uns keine nennenswerten Daten liefern.


Musterhausparks der Fertighaushersteller

Wer ein Fertighaus oder Massivhaus bauen möchte, der kommt nicht drumherum einen Musterhauspark der Fertighaushersteller zu besuchen.

In Deutschland gibt es derzeit 16 große Fertighausparks, die Fertighäuser diverser Hersteller zeigen. Da es auf diesem Markt doch sehr große Unterschiede gibt, sollte jeder der sich für Fertighäuser oder Massivhäuser von Hausbaufirmen interessiert, sich einen Tag lang in einem dieser Fertighaus-Parks aufhalten und sich von der Technik und Haustypen inspieren lassen. Ein großer Vorteil ist nämlich, dass hier der Entwurf des neuen Hauses nicht nur auf dem Papier, sondern begehbar in Originalgröße vorhanden ist.

Der mutmaßliche Bauherr kann sich mit der ganzen Familie alle Details in Ruhe ansehen und ein Gefühl für die zukünftigen vier Wände bekommen. Doch die gezeigten Häuser sind nicht nur zum Anschauen da: Im Inneren stehen Fachberater  und Hausverkäufer der Herstellerfirmen für alle Fragen zu Grundrissen, zur Bauweise, zur Verarbeitung des Materials oder zu technischen Details zur Verfügung. Sollten sie Interesse an einem Besuch für einen kostenpflichtigen Fertighauspark haben, so empfiehlt es sich dort zuerst Kontakt mit einem Fertighausanbieter aufzunehmen, da man meist eingeladen wird und somit kostenlos Zugang zu dieser Fertighausausstellung bekommt.

Auch für Menschen die sich bereits für einen Massivbau entschieden haben sind diese Parks interessant um ein Gefühl für Raumgrößen und Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln. Wir können nur jedem empfehlen sich einen solchen Fertighaus Park einmal anzusehen und einen kompletten Tag dort zuzubringen. Hier haben wir die größten uns bekannten Musterhausparks zusammengefasst. Alle Angaben ohne Gewähr, da sie lediglich aus dem Internet entnommen wurden.

Ausstellung Eigenheim & Garten Bad Vilbel bei Frankfurt
Fertighäuser: ca. 70
Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag 11.00-18.00 Uhr , Montag & Dienstag ist Ruhetag
Eintritt: 3€ pro Erwachsener, Ermäßigt € 1,50, Kinder unter 10 Jahre frei
Parken: Parkplatz vorhanden, Gebühr 1,50€ pro Tag
Webseite: http://www.musterhaus-online.de

Ausstellung Eigenheim und Garten Fellbach bei Stuttgart
Fertighäuser: ca. 60
Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag 11.00-18.00 Uhr , Montag & Dienstag ist Ruhetag
Eintritt: 3€ pro Erwachsener, Ermäßigt € 1,50, Kinder unter 10 Jahre frei
Parken: Parkplatz vorhanden, Gebühr 2,00€ pro Tag
Webseite: http://www.musterhaus-online.de

Ausstellung Eigenheim und Garten Wuppertal
Fertighäuser: ca. 60
Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag 11.00-18.00 Uhr , Montag & Dienstag ist Ruhetag
Eintritt: 3€ pro Erwachsener, Ermäßigt € 1,50, Kinder unter 10 Jahre frei
Parken: Parkplatz vorhanden, Gebühr 1,50€ pro Tag
Webseite: http://www.musterhaus-online.de

Bauzentrum Poing
Fertighäuser: ca. 60
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10.00-17.00 Uhr , Montag ist Ruhetag
Eintritt: 4€ pro Erwachsener, Ermäßigt € 2,00, Kinder unter 10 Jahre frei
Parken: Parkplatz vorhanden, Gebührenfrei
Webseite: http://www.musterhaus-online.de

Deutsches Fertighaus Center Mannheim
Fertighäuser: ca. 43
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10.00-17.00 Uhr , Montag ist Ruhetag
Eintritt: frei
Parken: Parkplatz vorhanden, Gebührenfrei
Webseite: http://www.deutsches-fertighaus-center.de/

FertighausWelt Metropolregion Nürnberg
Fertighäuser: ca. 16
Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag 11.00-18.00 Uhr , Montag & Dienstag ist Ruhetag
Eintritt: 3€ pro Erwachsener, Familie 5€, Kinder unter 18 Jahre frei
Parken: Parkplatz vorhanden
Webseite: http://www.fertighauswelt.de

FertighausWelt Hannover
Fertighäuser: ca. 16
Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag 11.00-18.00 Uhr , Montag & Dienstag ist Ruhetag
Eintritt: 3€ pro Erwachsener, Familie 5€, Kinder unter 18 Jahre frei
Parken: Parkplatz vorhanden
Webseite: http://www.fertighauswelt.de

Hausbau-Center Ulm
Fertighäuser: ca. 18
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 12.00-17.00 Uhr , Montag ist Ruhetag
Eintritt: frei
Parken: Parkplatz vorhanden, Gebührenfrei
Webseite: http://www.uag.de

HausBauPark Villingen-Schwenningen
Fertighäuser: ca. 10
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 11.00-17.00 Uhr , Montag ist Ruhetag
Eintritt: frei
Parken: Parkplatz vorhanden, Gebührenfrei wenn keine Messe
Webseite: http://www.hausbaupark.de/

Musterhauszentrum Mülheim-Kärlich
Fertighäuser: ca. 50
Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag 11.00-17.00 Uhr , Montag & Dienstag ist Ruhetag
Eintritt: frei
Parken: Parkplatz vorhanden
Webseite: http://www.musterhauszentrum-mk.de

Fertighaus-Ausstellung Offenburg
Fertighäuser: ca. 13
Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag 11.00-17.00 Uhr ,Samstag & Sonntag 13.00-17.00Uhr Montag ist Ruhetag
Eintritt: frei
Parken: Parkplatz vorhanden
Webseite: http://www.messe-offenburg.de

Unger Park Chemnitz
Fertighäuser: ca. 15
Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag 11.00-18.00 Uhr , Montag & Dienstag ist Ruhetag
Eintritt: 2€ ab 16 Jahre
Parken: Parkplatz vorhanden
Webseite: http://www.unger-park.de/chemnitz.htm

Unger Park Dresden
Fertighäuser: ca. 23
Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag 11.00-18.00 Uhr , Montag & Dienstag ist Ruhetag
Eintritt: 2€ ab 16 Jahre
Parken: Parkplatz vorhanden
Webseite: http://www.unger-park.de/dresden.htm

Unger Park Erfurt
Fertighäuser: ca. 16
Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag 11.00-18.00 Uhr , Montag & Dienstag ist Ruhetag
Eintritt: frei
Parken: Parkplatz vorhanden
Webseite: http://www.unger-park.de/erfurt.htm

Unger Park Leipzig
Fertighäuser: ca. 19
Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag 11.00-18.00 Uhr , Montag & Dienstag ist Ruhetag
Eintritt: 2€ ab 16 Jahre
Parken: Parkplatz vorhanden
Webseite: http://www.unger-park.de/leipzig.htm


Ein Fertighaus bauen ohne Eigenkapital – geht das überhaupt?

Immer wieder wird in diversen Beiträgen mit dem Thema: „Wie man auch ohne Eigenkapital zu einem Haus kommt.“ geworben.

Und einige Anbieter und Banken benutzen diesen oder ähnliche Slogans um Baufinanzierungen für Fertighäuser anzubieten, auch wenn nur wenig oder gar kein Eigenkapital vorhanden ist. Prinzipiell sind zwar sogenannte Vollfinanzierungen möglich, allerdings benötigt hierfür der Bauherr ein hohes und zugleich sicheres Einkommen oder andere Sicherheiten. Das also eine junge Familie mit nur einem durchschnittlichen Einkommen wirklich in den Genuss einer Vollfinanzierung kommt, ist also höchst unwahrscheinlich.

Vollfinanzierung nur für die obere Gesellschaftsschicht

Dadurch werden die mutmaßlichen Fertighaus Bauherren, die dieses Bauvorhaben mit einer Vollfinanzierung durchführen möchten, schon sehr stark eingeschränkt. Ein junger Bänker, der bei der Deutschen Bank mit einem Anfangsgehalt von 4.800 € eingestellt wird und dessen Ehefrau, die als Fremdsprachensekretärin bei Siemens 3.500 € verdient, denen werden die Banken sicherlich jede Finanzierung anbieten. Auch ein Staatssekretär oder Verfassungsrichter wird wohl keine Probleme haben, eine Vollfinanzierung durchzusetzen.

Durchschnittsverdiener oder Familien mit nur einem Einkommen hingegen werden es sehr schwer haben, ohne zusätzliche Sicherheiten eine Vollfinanzierung für ein Fertighaus zu bekommen. Banken fordern Sicherheiten und diese sind eben bei einer Familie mit nur einem durchschnittlichen Einkommen nicht gegeben.

Wird leicht vergessen: Neu einrichten kostet zusätzliches Geld!

Wenn blauäugig gerechnet wird und die Baufinanzierung „gerade eben so“ gesichert ist, übersehen viele Bauherren eines Fertighauses jedoch, dass auch noch die so oft erwähnten Nebenkosten fällig werden, welche ca. 10-15% der Kosten für den Hausbau ausmachen. Weiterhin muss ein neues Haus auch eingerichtet werden. So muss man unter Umständen die Kosten für eine neue Einbauküche, eine neue Sitzgarnitur, einen neuen Esstisch oder ein neues Bett mit planen, da die alten Möbel einfach nicht mehr passen oder eben nicht mehr zu dem neuen schönen Fertighaus passen. Ein Haus baut man ja vermutlich nur einmal im Leben und wenn man schon seinen Lebenstraum verwirklicht möchte man diesen Auch genießen. Hierzu gehört mit Sicherheit auch ein schön angelegter Garten der ebenfalls zusätzliches Geld kostet. Für all diese Fälle sollte also immer ein Sicherheitspolster mit eingeplant werden.

Hohe Tilgung ist wichtig und bares Geld wert!

Die übliche Tilgungsrate für Baufinanzierungen liegt bei 1%. Sollte die Möglichkeit bestehen, so empfehlen Finanzierungsberater eine Tilgung von 2-3% um eine schnelle Rückzahlung zu erreichen. Um so schneller die Finanzierungssumme abgebaut wird, umso besser und umso geringer ist der Zinsbetrag über die komplette Laufzeit. Außerdem sollten Vollfinanzierungen nur in einer Niedrigzinsphase abgeschlossen werden. Der mutmaßliche Bauherr eines Fertighauses sollte sich weiterhin noch überlegen, ob er Eigenleistungen (Muskelhypothek) mit einbringen kann, um die monatliche Belastung weiter deutlich zu verringern und dann den eingesparten Teil dafür nutzt die Tilgungsrate zu erhöhen.

Fazit: Hat denn eine Durchschnittsfamilie mit nur einem Einkommen gar keine Chance, ohne Eigenkapital ein eigenes Fertighaus zu bauen? Im Normalfall NEIN – aber keine Regel ohne Ausnahme. Es gibt Förderprogramme von Ländern, Städten und Gemeinden und der KFW-Bank, die unter bestimmten Voraussetzungen ein Bauvorhaben mit Krediten unterstützten oder Bauland zur Verfügung stellen. So individuell wie ein Fertighaus sein kann so individuell sind auch die Baufinanzierungen und Möglichkeiten von irgendeinem speziellen Förderprogramm zu provitieren.

Es gibt keine generelle Aussagemöglichkeit und jeder Fall muss individuell betrachtet werden.


Ein Haus kaufen oder bauen? Was ist die günstigere und bessere Entscheidung?

Sollte man ein Haus kaufen oder doch besser selbst bauen? Ist ein Haus kaufen günstiger als ein Haus selbst zu bauen? Was sind die Vor- und Nachteile beim Hauskauf bzw. Bauvorhaben?

Diese Frage stellt man sich oftmals, nachdem man sich überlegt hat, dass ein Haus bauen günstiger als Mieten sein kann. Überlegt man sich ein Haus zu bauen, so hat man in erster Linie den Gedanken, ein eigenes Haus zu besitzen. Ob man das Haus kauft, bauen lässt, oder selbst baut spielt dabei erst sekundär eine Rolle.

Am Anfang unserer Überlegungen spielte es für uns persönlich keine Rolle, ob wir nun ein Haus bauen oder kaufen. Beides hat seinen Reiz, aber beides hat auch Vor- und Nachteile. Die große Frage ist aber… was ist die günstigere und bessere Wahl für eine junge Familie? Wir haben hierfür die Vor- und Nachteile die ein solches Vorhaben bietet für uns zusammengefasst:

Vorteile Haus kaufen:

  • das Haus existiert bereits ( you get what you see )
  • kein Stress der beim Haus bauen entsteht
  • direkter Umzug bzw. Nutzung des Hauses möglich
  • Behördengänge entfallen größtenteils

Nachteile Haus kaufen:

  • das richtige Haus mit Grundstück muss zum Verkauf stehen
  • das Haus wurde nach den Plänen des ehemaligen Besitzers entworfen
  • das Haus ist vermutlich schön älter und bedarf einer Renovierung
  • Materialien und Einrichtungen haben schon Verschleißerscheinungen
  • das Haus hat schlechte Dämmwerte (Heizkosten sind vermutlich hoch)
  • Modernisierungen und Umbauten sind teuer
  • das Haus kann diverse nicht sichtbare Mängel haben

Vorteile Haus bauen:

  • ein Baum, ein Sohn und ein Haus (Lebensziele erreicht)
  • das Haus wird nach seinen eigenen Wünschen errichtet
  • Materialien und Einrichtungen sind neu und auf dem Stand der Technik
  • das Haus hat gute Dämmwerte (Heizkosten sehr gering)
  • das Haus hat das gewünschte Heizsystem (Kosten und Behaglichkeit)

Nachteile Haus bauen:

  • das richtige Grundstück für das Haus muss gefunden werden
  • viele Behördengänge für Planung und Genehmigungen
  • Entscheidungsnotwendigkeit (diverse Haustypen und Haushersteller)
  • sehr lange Planungsphase für das komplette Haus nötig
  • der Hausneubau nimmt viel Zeit in Anspruch bis zum Einzug
  • die Kosten für den Hausbau sind nicht genau planbar / kleinere Probleme können bereits zu enormen Mehrkosten führen

Nach dem wir die Vor und Nachteile beim Hauskauf mit den Vor und Nachteile beim Hausbau verglichen Haben war uns aber nun immer noch nicht klar, ob wir ein Haus kaufen oder bauen sollen. Wir haben uns also zunächst einmal auf dem örtlichen Immobilienmarkt nach passenden Häusern zum Kauf umgesehen. Leider haben wir auf der Suche und nach mehreren Ortsbegehungen immer wieder feststellen müssen, dass die gebrauchte Immobilie entweder zu groß, zu klein, zu teuer, zu alt, falsche Örtlichkeit, zu kleines Grundstück oder zu renovierungsbedürftig war. Irgendetwas war immer und hat einfach nicht gepasst…

Danach haben wir dann diverse Angebote von Fertighausherstellern und Massivbaufirmen eingeholt und mit den Angeboten aus dem Immobilienportalen verglichen. Wenn man alle Angebote genau vergleicht so scheint ein neues Haus zu bauen dooch nur unwesentlich teurer zu sein wie eine Immobilie zu erwerben. Wir haben uns also mehr und mehr auf ein eigenes neues Bauvorhaben eingestellt. Nachdem wir aber dann sehr konkrete Angebote erhalten haben und zeitgleich die Bauzinsen sehr stark anstiegen haben wir ab und an wieder nach gebrauchten Immobilien gesucht.

Fazit – Kaufen oder Bauen:
Wir haben vor ein eigenes Haus zu bauen anstatt ein gebrauchtes Haus zu kaufen! Die Vorteile beim eigenen Bauvorhaben haben uns überzeugt! Dennoch sind wir immer bereit doch einmal zuzuschlagen falls wir eine gebrauchte Immobilie finden die doch unseren hohen Anforderungen standhält. Da die Bauzinsen derzeit aber wieder in den Keller purzeln, haben wir wieder gute Chancen unser eigenes bauvorhaben mit einem Fertighaus oder Massivhaus in die Tat umzusetzen.

Wir werden sehen, ob wir schneller eine gebrauchte passende Immobilie finden oder  einen Hausvertrag unterschreiben….

Hast du schon Erfahrungen gemacht oder kennst weitere Vorteile um ein Haus zu bauen? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar zu dem Thema!


Hausbau – Wärmedämmstoffe im Vergleich

Die gängisten Wärmedämmstoffe für Fertighäuser im Vergleich.

Hier möchte ich nochmals die Vor und Nachteile der üblicherweise verwendeten Wärmedämmstoffe von Fertighäusern in einer Tabelle wiedergeben. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die Richtigkeit sollte jeder Interessierte nochmals überprüfen und ggf. bei Lieferanten und Herstellern dieser Dämmstoffe genaustens erfragen, da die generellen Wärmedämmwerte zwar feststehen sich aber von Produkt zu Produkt doch erheblich unterscheiden können.

Dämmstoff Rohdichte [kg/m³] Wärmeleit. λ[W/mK] Schadstoffe Primärenergie
Blähglimmer 70 – 150 0,07 nein mittel
Blähperlit 90 0,05 nein mittel
Blähton 300 0,16 nein mittel
Cellulose 50 0,045 nein sehr gering
Holzfaser 130 – 270 0,05 nein sehr gering
Holzwolle 360 0,09 nein gering
Kokosfaser 75 – 125 0,045 nein gering
Kork 120 – 200 0,045 nein gering
Mineralwolle (Glas, Steinwolle) 80 0,04 möglich mittel
Polystyrol 30 – 60 0,03 ja hoch
Polyurethan 30 0,025 möglich hoch
Schafwolle 20 – 120 0,04 nein gering
Schaumglas 130 0,05 nein mittel
Schilfrohr k.A. 0,06 nein gering
Stroh 500 0,11 nein gering

Hausbau – Fertighaus, Blockhaus, Holzhaus und Niedrigenergiehaus

Egal ob es sich um ein Fertighaus, Blockhaus oder Niedrigenergiehaus handelt, eins haben all diese Häuser gemeinsam: den Baustoff Holz.

Dabei verwenden die meisten Fertighaus Hersteller die sogenannte Holzständerbauweise, die meist günstiger ist als die Vollholzvariante (Blockhäuser, Blockbalkenhäuser, Blockbohlenhäuser und Schwedenhäuser). Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit diese Bauteile industriell in einer Fertigungshalle vorzufertigen und dann diese Bauteile komplett montiert (inklusive Gas/Wasser, Elektroinstallation und Dämmung) auf die Baustelle zu liefern. Viele dieser Fertighaushersteller benötigen für die Aufstellung eines solchen Fertighauses nur 1-2 Tage. Dies spart zusätzlich Zeit und Geld für den Fertighaushersteller und den Bauherren. Viele Fertighaus-Hersteller werben damit, dass das Fertighaus ein Nachfolger der alten Fachwerkhäuser wäre und damit eine sehr natürliche und ursprüngliche Bauweise. Dies ist aber nur zum Teil richtig, denn Fachwerkhäuser sind zwar auch aus Holz und haben Zwischenräume, welche mit Dämmaterial ausgefüllt wurden. Letztlich handelt es sich hier aber um Lehm und Stroh, welche sehr natürliche Materialien sind. Fertighäuser erhalten hier meist Dämmaterial aus künstlichen Mineralfasern, welche noch immer unter bestimmten Umständen gesundheitsschädlich sein können. Alternativ gibt es heute allerdings auch einige Hersteller, die auf natürliche Dämmstoffe wie Baumwolle, Flachs, Stroh, Schilf, Kokos, Kork, Holzfasern, Zellulose und Schafwolle setzen. Diese haben aber meist einen geringeren Dämmwert und sind meist auch deutlich teurer.

Weiterhin haben Fachwerkäuser sehr dicke Holzbalken, die das Grundsystem dieser Häuser bilden. Bei den Holzständerkonstruktionen eines Fertighauses wird eher auf das Komplettsystem gesetzt. Dies bedeutet, dass die Holzrahmenkonstruktion aus deutlich dünneren Balken, die aber insgesamt mehr und effektiver miteinander vernetzt sind gebildet wird. Diese Konstruktion ist so stark, dass man ohne Probleme an den Hauptbalken ein Auto aufhängen kann, was nicht einmal mit einem normalen Porenbeton Massivhaus gelingen würde.

Bei einem Blockhaus oder Blockbohlenhaus verwendet man im Gegensatz zum Fertighaus ein Wandsystem aus Vollholz, so dass hier keine Zwischenräume zur Dämmung mehr vorhanden sind.


Hausbau – Fertighaus oder Massivhaus …

…das ist wohl die Frage die sich viele zukünftige Bauherren stellen.

Ob man eher zu einem Fertighaus oder Massivhaus neigt, liegt wohl an den eigenen Vorlieben. Egal wie lange man sich damit auseinandersetzt, ob nun ein Fertighaus mehr Vorteile bietet oder das Massivhaus. Am Ende entscheidet hier doch meist das eigene Gefühl.

Wir haben uns jetzt schon sehr lange mit diesem Thema beschäftigt, sind aber auch noch nicht abschließend zu einem Ergebnis gekommen. Auch wenn ich bereits viele Kommentare hierüber erhalten habe, so kann ich beiden Produkten Vor- und Nachteile abgewinnen. Ich denke nicht, dass es so wie in einigen Kommentaren zu lesen ist, man diese beiden Haustypen nicht miteinander vergleichen kann.

In manchen Gebieten Deutschlands findet man fast ausschließlich Steinhäuser und in anderen Gegenden sind die Holzhäuser dominierend. Ich kenne viele Menschen, die immer noch große Vorbehalte gegen Fertighäuser haben, da sie ihnen die Standfestigkeit und Langlebigkeit absprechen. Generell kann man ihnen aber folgende Stärken & Schwächen zuordnen:

Fertighaus:

+ Bauzeit – Fertighäuser werden in unglaublich schneller Weise aufgestellt
+ Ökologisch – Fertighäuser werden in der Regel aus Holz gebaut
+ Dämmwerte – Holz mit Dämm-Material isoliert besser als Stein oder Beton
+ Trocknung – Die Bauteile sind aus Holz daher entfällt meist eine längere Trocknung
– Schallschutz – Fertighäuser sind meist hellhöriger
– Befestigung von verschiedenen Möbelelementen nicht überall möglich
– Wert des Hauses meist niedriger im Vergleich zu konventionellen Bauten

Massivhaus:

+ Wert des Hauses meist höher angerechnet
+ Schallschutz – Massivbauten bieten den besten Schallschutz
+ Individueller als Fertighäuser
+ An und Umbauten einfacher durchführbar
– Trocknung – Lange Austrocknungsphase für den feuchten Rohbau
– Bauzeit – Massivbauhäuser benötigen eine deutlich längere Bauzeit
– Dämmwerte – Liegen meist trotz Dämmung unter den Werten von Fertighäusern