Hausbau


Hausbau – Bundesländer erhöhen Grunderwerbssteuer

Die Bauzinsen sind heute erneut auf ein Jahrestief in Höhe von 3,07% (10j) gefallen, allerdings haben weitere Bundesländer eine Erhöhung der Grunderwerbssteuer beschlossen.

Nachdem sich Brandenburg, Bremen, Niedersachsen und das Saarland bereits Anfang 2011 auf höhere Grunderwerbssteuern festgelegt haben, ziehen nun Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nach. Bis zu 1,5 Prozent mehr Steuern verlangen die Kommunen dann von den mutmaßlichen Bauherren.
In der folgenden Tabelle kann man die derzeitigen bzw. geplanten Grunderwerbs-Steuersätze entnehmen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Bundesland gültig ab Steuersatz
Baden-Würtenberg 01.10.2011 5,0 %
Berlin 01.01.2007 4,5 %
Brandenburg 01.01.2011 5,0 %
Bremen 01.01.2011 4,5 %
Hamburg 01.01.2009 4,5 %
Niedersachsen 01.01.2011 4,5 %
Nordrhein-Westfalen 01.10.2011 5,0 %
Rheinland-Pfalz 01.03.2012 5,0 %
Saarland 01.01.2011 4,0 %
Sachsen-Anhalt 01.03.2010 4,5 %
Schleswig-Holstein 01.01.2012 5,0 %
Thüringen 07.04.2011 5,0 %
Übrige 3,5 %

TIPP: Wer heute schon weiß, dass er in Kürze ein Haus bauen möchte, sollte sich in diesen Bundesländern beeilen und den Kauf bis Oktober bzw. Anfang nächsten Jahres abschließen. Etwas Zeit lassen können sich Bauherren in Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Hier bleibt die Grunderwerbsteuer von derzeit 3,5 Prozent bestehen, allerdings denke ich, dass auch hier bald eine Anpassung stattfinden wird. Wie die meisten Bundesländer zeigen, werden diese Grunderwerbsstereuererhöhungen recht schnell umgesetzt, um weitere Einnahmen in die leeren Kassen zu spülen.


Hausbau – Die richtige Grundstückswahl

Heute befassen wir uns damit, wie das richtige Grundstück für das Traumhaus ausgewählt werden sollte.

Wir haben diesbezüglich bereits auch unsere ersten Erfahrungen gemacht und möchten diese hier wiedergeben. Als erstes muss man sich im klaren sein, dass das richtige Baugrundstück mindestens genauso wichtig ist, wie das Haus was irgendwann mal auf diesem Grundstück stehen sollte. Es ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern ebenfalls des Geldes, beziehungsweise der Folgekosten die entstehen können.

So sind die Kosten für Bauplätze in den Städten bzw. in den Ballungsräumen um ein vielfaches höher als auf dem „flachen Land“. Allerdings steigert es in Städten und Ballungsräumen erheblich den Wert des Gesamtvorhabens, so dass eine Finanzierung für eine hochwertige Immobilie in Städten und Ballungsräumen immer eher möglich ist als auf dem Land. Eine Bank geht einfach davon aus, dass eine Immobilie für 500.000€ auf dem Land nur sehr schwer wieder zu verkaufen ist, falls der Bauherr irgendwann mal nicht mehr in der Lage ist seinen finanziellen Pflichten nachzukommen.

Weiterhin spielt die direkte Lage des Baugrundstücks eine sehr große Rolle. Immerhin werden sie vermutlich eine lange Zeit an diesem Ort verbringen und möchten sich sicherlich dort wohlfühlen. Es ist immer wichtig sich die Baugebiete direkt vor Ort anzusehen und zwar mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Tagen. Nehmen sie sich unbedingt Zeit für die Grundstücksauswahl und hören sie auf ihr Gefühl, ob das ihr Grundstück sein könnte. Versuchen sie mit potentiellen Nachbarn ins Gespräch zu kommen, denn so gewinnen sie einen ersten Eindruck von ihrem Wohnumfeld. Auch die verkehrstechnische Anbindung und Infrastruktur sollte eine große Rolle für den idealen Bauplatz spielen. Kleinere Geschäfte, Ärzte, Kindergarten, Grundschule und Bildungsangebote sollten sich in unmittelbarer Nähe befinden. Dies ist nicht nur für eine Familie wichtig, sondern bestimmt auch den Wiederverkaufswert ihrer Immobilie falls sie sich doch nochmal örtlich verändern wollen oder müssen.

Als nächstes sollte überprüft werden, ob es einen Bebauungsplan für dieses Baugrundstück gibt und ob sich dieses Baugrundstück nach Lage und Größe für die vorgesehene Bebauung eignet. Der Bebauungsplan legt meist die Anzahl der Vollgeschosse, Gebäudehöhe, Dachneigungen, Dachform, Dachfarbe, Bepflanzung oder auch Zisternenpflicht fest. Auch sind Grundbucheinträge zu prüfen, da dort eventuelle Hypotheken- oder Steuerlasten vermerkt sein könnten sowie Wegerechte eines Nachbars.

Als letztes sollte man sich ebenfalls über den Baugrund informieren. Altlasten, hoher Grundwasserspiegel, Leitungen und Kanäle können schnell die Baukosten in die Höhe treiben und weitere Baumaßnahmen erfordern die nicht eingeplant wurden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte eine Baugrunduntersuchung durchführen lassen. Ob das Baugrundstück überhaupt bebaubar ist hängt ebenfalls von einer gesicherten Erschließung ab. Straßenanschluss, Wasser und Abwasserversorgung muss gewährleistet sein. Sollte das Baugrundstück noch nicht erschlossen sein, muss man die sogenannten Erschließungskosten unbedingt mit einkalkulieren.

 


Besichtigung einer gebrauchten Immobilie

Kurz vor unserem Urlaub haben wir eine gebrauchte Immobilie in unmittelbarer Nähe unseres derzeitigen Standorts entdeckt.

Nachdem wir nun wieder aus dem Urlaub zurückgekommen waren, haben wir bei unserem ersten Einkauf deshalb nochmals die Adresse des mutmaßlichen Hauses gecheckt und was soll ich sagen, wir waren mehr als überrascht und begeistert was für ein Haus zu einem solchen Preis angeboten werden sollte. Wieder zuhause angekommen haben wir dann zum Hörer gegriffen und bei den Hausbesitzern nach einem möglichen Besichtigungstermin gefragt. Zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass es sich bei dem Gebäude was wir uns von außen angesehen hatten, um das Wohnhaus handelte und nicht um das Objekt welches eigentlich verkauft werden sollte. Trotzdem haben wir schon am nächsten Tag einen Termin vereinbart an dem wir dieses Objekt besichtigen wollten.

Es handelte sich um ein freistehendes Einfamilienhaus mit einem großen Garten, dass allerdings an einem Steilhang gebaut war. Die Räume waren recht hoch und das Haus war bedeutend größer als es von der Strasse her den Eindruck machte. Alle Räume machten einen durchaus guten Eindruck und man könnte in dieses Haus wohl sofort einziehen und alle Etagen bewohnen. Was mir nicht so gut gefiel war das Dach, welches noch aus Eternit besteht und dadurch ein Gesundheitsrisiko darstellt. Weiterhin ist zwar ein großer Garten vorhanden, allerdings ist dieser auch nur bedingt nutzbar da der Hang wirklich sehr steil ist.

Nunja insgesamt ist dieses Haus sicherlich eines der interessantesten Angebote, da die Substanz wirklich gut ist und man sicherlich in dem Haus auch erstmal so wohnen kann. Ich weiß nur nicht ob es wirklich das ist was ich bzw. wir uns vorstellen.

 


Hausbesichtigung – Mihm Thermohaus Rohbaubesichtigung

Heute waren wir in Fernwald um auf unserem Rückweg nach Offenbach einen Rohbau der Firma Mihm Thermohaus aus Buttlar zu besichtigen. Es handelte sich hierbei um ein Lichtgiebelhaus mit einer kleinen Einliegerwohnung.

Das Haus hatte ca. 160 m² und soll um die 160.000€ kosten. Dies ist ein wirklich guter Preis von ca. 1000€/m². Verbaut wird hier ein 36er Ytong Stein mit durchaus guten U-Werten. Im Vergleich bieten Firmen wie IBG-Haus Süd einen 17,5er und Town & Country einen 24er Stein im Standard und einen Aufpreis von 3-4.000€ für den nächstgrößeren 24er bzw 30er Stein. Standardmäßig ist bei dieser Baufirma schon ein Lüftungssystem und Rolläden vorhanden. Insgesamt ist zu sagen, dass auch bei dieser Baufirma die Kosten weitestgehend komplett von vornherein durchgerechnet werden. Mihm Thermohaus baut unter anderem auch die Rohbauten für Town & Country Lizenzpartner und weiß daher wie man individueller auf Bauherren eingehen kann.

Die Gespräche die wir bei dieser Rohbaubesichtung geführt haben waren sehr informativ und fanden gleich auf einer persönlichen Ebene statt. Wir werden mit Sicherheit auch bei Mihm Thermohaus mal ein konkretes Angebot einfordern und mit unseren bisherigen Angeboten vergleichen.


Hausbesichtigung – Town & Country Flair 125 mit Bauherren

Heute waren wir in Hüttenberg um uns ein Town & Country Flair 125 anzusehen. Das schöne an dieser Hausbesichtigung war diesmal, dass die Bauherren bereits seit ca. 3 Jahren in diesem Town & Country Haus leben.

Wir haben uns deshalb hierfür interessiert, weil wir einfach mal sehen wollten wie sich die 9m² kleinere Version sich insgesamt auswirkt und ob wir immernoch genügend Platz für unsere kleine Familie hätten. Bei dem Haus handelte es sich um ein Standard Flair 125 mit Luft/Wasser Wärmepumpe von Vaillant und kleineren Grundrissänderungen. Hier wurde vor allem in der oberen Etage das zweite Kinderzimmer zu einer Wellnessoase mit Saunalandschaft abgeändert und an das Bad angegliedert. Für uns käme dies nicht in Frage, da wir auf jeden Fall 2 Kinderzimmer, Elternschlafzimmer und das Bad im Obergeschoss unterbringen möchten. Dennoch ist es etwas ganz besonderes wenn man nicht einen Neubau betritt, sondern die Bauherren schon seit mehreren Jahren in diesem Haus leben. Wir konnten uns jedenfalls mal wieder von der gewohnten Krag Hausbau Qualität überzeugen und die Hausherren haben uns im kompletten Haus herumgeführt. letztendlich bietet auch das Flair 125 für uns genügend Platz, auch wenn dieses Haus über einen extra Keller verfügt.


Hausbesichtigung – bewohntes IBG-Haus (Süd) Komforthaus

Heute waren wir in Gründau-Lieblos um uns ein Komforthaus der Firma IBG-Haus anzuschauen.

Das Komforthaus hatte eine Wohnraumvergrößerung auf ca. 131m², ein zusätzliches Schlafzimmer im EG und eine Verschiebung der Treppe zu einer U-Treppe welches natürlich auch einen anderen Grundriss zur Folge hatte. Derzeit gibt es ein Aktionsangebot der Firma IBG-Haus für das Komforthaus als KFW 55 Variante mit Photovoltaikanlage, weshalb wir auch dieses Haus gerne einmal ansehen wollten. Das Haus war funktionell und günstig konnte uns aber nicht wirklich an Qualität überzeugen…. Vielleicht lag es allerdings auch daran, dass obwohl das Haus schon seit 2 Jahren fertiggestellt war, noch immer keine Eingangstreppe und Gartenanlage vorhanden war.


Hausbesichtigungen – Town & Country Flair 134 Übergabebesichtigung

Heute waren wir schon wieder bei einer Besichtigung. Diesmal bei einem Town & Country Flair 134 vom Lizenzpartner Krag Hausbau. Es handelte sich um eine Übergabebesichtigung, so dass hier die Bauherren schon demnächst einziehen.

Es handelte sich um ein Standard Town & Country Flair 134, welches auf Bodenplatte gebaut wurde. Weiterhin hatte dieses Haus: ein extra Arbeitszimmer im EG, zusätzliche Dusche im EG, höherwertige Treppe & Türen,  1,05m Kniestock und eine Luft / Wasser Split Wärmepumpe von Viessmann (wobei meine Frau der Meinung ist, dass es sich um eine Vaillant Wärmepumpe handelte).

Wir hatten sehr großes Interesse an dieser Besichtigung, da wir die Flair Baureihe von Town & Country auch in die engere Wahl für unser zukünftiges Eigenheim genommen haben, allerdings letztendlich nicht schlüssig sind welche Größe für uns nötig ist. Das Flair 113, Flair 125 und Flair 134 unterscheiden sich lediglich in den Maßen  und sind von der Innenaufteilung her fast identisch. Das Flair 134 war das größte Haus dieser Baureihe welches in unseren Überlegungen eine Rolle spielte und in der Tat war dieses Haus rießig. Zumindest solange noch keine Möbel in der Wohnung standen. Uns hat das Haus sehr gefallen mit der Ausnahme, dass das Arbeitszimmer irgendwie ein wenig „unproportionell“ wirkte. Auch die höherwertige Ausstattung Treppe (Aufpreis ca. 1000€), Kniestock inklusive Sparrendach und das verlegte Parkett im Wohnbereich entsprachen unseren Wünschen…. Wir sind also mal wieder hin und her gerissen, ob es ein Fertighaus oder Massivhaus werden sollte…


Hausbesichtigungen – Fingerhaus Vio 211 Rohbaubesichtigung

Heute sind wir zu ein paar Bauherren gefahren um uns ein Vio 211, als Rohbau anzuschauen. Zunächst einmal möchten wir hier noch einmal den sehr netten Bauherren für ihre Zeit und den vielen nützlichen Informationen über Fingerhaus und auch das Bauen im Allgemeinen danken. Es waren wirklich sehr nette Bauherren, die uns Einblicke in ihr zukünftiges zu Hause gewährten.

Das Vio 211 besticht wie das Vio 200 durch die wirklich gut durchdachten Grundrisspläne. Im Unterschied zum Vio 200 verfügt das Vio 211 über einen Keller, eine Abstellkammer die an die Küche anschließt, eine Duschzelle im Gäste WC und ein größeres Gäste bzw. Arbeitszimmer. Das Haus ansich hat uns wirklich sehr gut gefallen und auch die Änderungen, welche die Bauherren vorgenommen haben, waren ganz nach unserem Geschmack. Da wir aber aus Kosten bzw. Nutzungsgründen auf einen Keller verzichten würden, wären die Anpassungen des Hauses bei uns auch nicht 1:1 durchzuführen. Weiterhin haben die Bauherren eine StibelEltron LWZ 303 im Einsatz, welche wir auch ins Auge gefasst haben und durchaus einen sehr guten Eindruck vermittelt. Insgesamt war dies ein schöner Ausflug und hat weiterhin bestätigt, dass das Vio 200 alles bietet was wir uns derzeit wünschen. Der Zeiger jedenfalls tendiert inzwischen stark in Richtung Fingerhaus…


Haushersteller – Fingerhaus Ausstellung

So nachdem wir nun schon mehrmals von Herr L. eingeladen wurden, haben wir es wirklich endlich mal nach Frankenberg geschafft. Auch wenn es nicht wirklich weit weg ist, so haben wir doch rund 45 Minuten gebraucht, weil an diesem Tag der ein oder andere Traktor vor uns rumgedreht ist. Um 10Uhr sollte es los gehen und wir waren wiedermal „überpünktlich“ … also sind wir mit nur ca. 10 Minuten Verspätung eingetroffen.

Nunja eine Familie war noch später, von daher hat es also doch noch alles gepasst. Von den mutmaßlichen Baufamilien waren wir diesmal die einzigste, die ein Kleinkind mit angeschleppt hatte. Aber Josh war zumindest anfangs recht gut gelaunt, so dass wir bei der Bemusterung doch noch das ein odere andere mitnehmen konnten. Jedenfalls kann ich jedem Kaufinteressenten eines Fingerhauses nur raten, diese Einladung anzunehmen und sich die Fertigung, das Bemusterungszentrum und die Musterhäuser in Frankenberg anzuschauen. Es ist wirklich sehr inspirierend und man kann ganz genau sehen worauf man sich einlässt und wie das ein oder andere funktioniert. Zusätzlich wird man Mittags auch noch in ein Steakhouse eingeladen, was die Reise endgültig zu einem gelungenen Erlebnis macht.

Fazit: Es war ein wirklich gelungener Tag an dem man unendlich viele Informationen und Eindrücke einsammeln und mitnehmen kann.