Bauantrag


Kellerplan erhalten und Bauantragsgeschichten

Zunächst einmal die erfreuliche Nachricht des Tages – Wir haben den abschließenden Kellerplan mit der Post erhalten.

Diesen haben wir heute im Maßstab 1:25 in Papierform erhalten und er wirkt dadurch natürlich riesengroß. Alle unsere Änderungen sind hier soweit eingezeichnet und es gibt nur wenige Punkte die wir dieses Wochenende nochmals durchgehen müssen und dann evt noch ändern lassen.

Weiterhin hatten wir heute einen Anruf von der Bauaufsicht, welche es nun endlich geschafft hat nach gut 4 Wochen einen ersten Blick auf unseren Bauantrag zu werfen. Es war eine kurze freundliche Begrüßung und dann kam…. „Können sie lesen?“ „Welche Dachneigung haben sie?“ „Sie kennen doch den Bebauungsplan oder?“
Natürlich kenne ich den Bebauungsplan und wir haben unser ProHaus 135 von 45° Dachneigung auf 38° reduziert, da unser Bebauungsplan nur eine Dachneigung von bis 42° zulässt.
Der Herr am anderen Ende der Telefonleitung war allerdings einer ganz anderen Meinung…“Laut ihrem Bebauungsplan ist doch nur 30° Dachneigung zulässig oder wieso haben sie einen Bauantrag nach §60 HBO gestellt? Wenn sie einen gültigen Bebauungsplan haben und sich an alle Vorgaben halten, sollten sie nach §56 HBO nur eine Mitteilung für baugenehmigungsfreie Vorhaben abgeben… Dann hätten sie vermutlich schon längst anfangen können. Das dauert dann höchstens zwei Wochen bis sie durch sind…. und außerdem sparen sie dazu noch die Kosten des Prüfungsverfahrens“
Na toll, wieso sagt uns denn niemand so etwas?


Bauantrag erhalten, geprüft und eingereicht

Heute kam endlich das lang ersehnte Päckchen mit unseren Bauantragsunterlagen an.

Nachdem dieses für die ca. 280 Km einfache Wegstrecke unfassbare 3,5 Tage benötigte und wohl noch einen kleinen Abstecher an einen Baggersee gemacht hat, wurde das Päckchen von uns aufgerissen und alles im Eilverfahren geprüft. Da wir als Laien hier keinerlei Fehler feststellen konnten, begannen wir sofort mit dem  Dokumenten-Unterzeichnungs-Marathon, der bei diesen schwitzigen Temperaturen wirklich nicht zu verachten war. Nachdem wir alle Dokumente nun mehrfach unterschrieben hatten und uns klar war, welchen Stapel wir wo hin zu bringen hätten… haben wir die Kinder kurzerhand eingepackt und sind zuerst zum Tiefbauamt gefahren. Hier wollten wir den ersten Stapel loswerden und gleichzeitig auch noch ein Dokument abgezeichnet bekommen, welches wir für unser Hessen-Baudarlehen benötigen. Dieses Dokument gibt wohl wieder inwieweit noch Kosten oder Aufwendungen für unser Grundstück zu leisten sind…. da dieses Grundstück allerdings nicht mehr in einem Neubaugebiet liegt und die Erschließung vor rund 30 Jahren abgeschlossen wurde, vermuten wir, dass dieses Dokument eigentlich nicht mehr von belang ist und nur durch einen Fehler namens „klick lieber mal bei teilerschlossen“ aktiviert wurde.
Nunja… zunächst hat auf dem Tiefbauamt alles recht gut geklappt, doch dann wusste niemand etwas mit diesem speziellen Dokument anzufangen und es wurde dann lieber mal zusammen mit unserem Abwasseranschlussantrag dem Leiter des Tiefbauamtes in sein Fach gelegt…sischer iss sischer… Zu schade nur, dass dieser für die nächsten zwei Wochen im Sommerurlaub ist und wir daher erstmal KEINE Rückmeldung erhalten werden.
Also auf zu unserem Bauamt und dort mit unserem eigentlichen Bauantrag unser Glück versuchen… Aber auch hier lief es nicht wirklich gut…. unser Sachbearbeiter, welcher für unsere und andere Gemeinden zuständig ist verabschiedet sich heute bereits in seinen…. SOMMERURLAUB … *ätz
Es wird sich also die nächsten 2-3 Wochen vermutlich erstmal überhaupt nichts tun…. Wir hoffen nur, dass alles OK ist und wir nicht noch irgendwelche Dinge vergessen haben bzw. irgendwas in dem Bauantrag falsch ist bzw. nicht beachtet wurde… ansonsten hätte ich nämlich die nächsten 2-3 Wochen ausgiebig Zeit gehabt um mich um diese Dinge zu kümmern.

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