Fertighaus


Hausbesichtigung – Gebrauchtes BienZenker Fertighaus besichtigt

Wir haben im Internet mal wieder ein neues Haus entdeckt, welches von der Beschreibung her zu uns passen könnte.

Also auf zu der günstig gelegenen Gemeinde Staufenberg. Wir hatten diese Immobilie im Internet gefunden. Privatverkauf, allerdings auch keine Fotos von dem Objekt. Naja Baujahr 1988 kann ja nicht wirklich so schlimm sein dachten wir uns und waren kurz nach der vereinbarten Zeit auch schon am Objekt. Es handelte sich um einen massiven Vollkeller, welcher mit einem Bien Zenker Fertighaus bestückt war. Das Fertighaus selbst war eine Art Bungalow und daher eher für ein Paar als für eine Familie mit Kindern geeignet. Insgesamt war es sehr schön hergerichtet, allerdings waren die Zimmer im Keller für uns ungeeignet und auch die Raumaufteilung des gesamten Gebäudes war nicht unser Fall. Daher suchen wir nun weiter ;O)


Ein Fertighaus bauen ohne Eigenkapital – geht das überhaupt?

Immer wieder wird in diversen Beiträgen mit dem Thema: „Wie man auch ohne Eigenkapital zu einem Haus kommt.“ geworben.

Und einige Anbieter und Banken benutzen diesen oder ähnliche Slogans um Baufinanzierungen für Fertighäuser anzubieten, auch wenn nur wenig oder gar kein Eigenkapital vorhanden ist. Prinzipiell sind zwar sogenannte Vollfinanzierungen möglich, allerdings benötigt hierfür der Bauherr ein hohes und zugleich sicheres Einkommen oder andere Sicherheiten. Das also eine junge Familie mit nur einem durchschnittlichen Einkommen wirklich in den Genuss einer Vollfinanzierung kommt, ist also höchst unwahrscheinlich.

Vollfinanzierung nur für die obere Gesellschaftsschicht

Dadurch werden die mutmaßlichen Fertighaus Bauherren, die dieses Bauvorhaben mit einer Vollfinanzierung durchführen möchten, schon sehr stark eingeschränkt. Ein junger Bänker, der bei der Deutschen Bank mit einem Anfangsgehalt von 4.800 € eingestellt wird und dessen Ehefrau, die als Fremdsprachensekretärin bei Siemens 3.500 € verdient, denen werden die Banken sicherlich jede Finanzierung anbieten. Auch ein Staatssekretär oder Verfassungsrichter wird wohl keine Probleme haben, eine Vollfinanzierung durchzusetzen.

Durchschnittsverdiener oder Familien mit nur einem Einkommen hingegen werden es sehr schwer haben, ohne zusätzliche Sicherheiten eine Vollfinanzierung für ein Fertighaus zu bekommen. Banken fordern Sicherheiten und diese sind eben bei einer Familie mit nur einem durchschnittlichen Einkommen nicht gegeben.

Wird leicht vergessen: Neu einrichten kostet zusätzliches Geld!

Wenn blauäugig gerechnet wird und die Baufinanzierung „gerade eben so“ gesichert ist, übersehen viele Bauherren eines Fertighauses jedoch, dass auch noch die so oft erwähnten Nebenkosten fällig werden, welche ca. 10-15% der Kosten für den Hausbau ausmachen. Weiterhin muss ein neues Haus auch eingerichtet werden. So muss man unter Umständen die Kosten für eine neue Einbauküche, eine neue Sitzgarnitur, einen neuen Esstisch oder ein neues Bett mit planen, da die alten Möbel einfach nicht mehr passen oder eben nicht mehr zu dem neuen schönen Fertighaus passen. Ein Haus baut man ja vermutlich nur einmal im Leben und wenn man schon seinen Lebenstraum verwirklicht möchte man diesen Auch genießen. Hierzu gehört mit Sicherheit auch ein schön angelegter Garten der ebenfalls zusätzliches Geld kostet. Für all diese Fälle sollte also immer ein Sicherheitspolster mit eingeplant werden.

Hohe Tilgung ist wichtig und bares Geld wert!

Die übliche Tilgungsrate für Baufinanzierungen liegt bei 1%. Sollte die Möglichkeit bestehen, so empfehlen Finanzierungsberater eine Tilgung von 2-3% um eine schnelle Rückzahlung zu erreichen. Um so schneller die Finanzierungssumme abgebaut wird, umso besser und umso geringer ist der Zinsbetrag über die komplette Laufzeit. Außerdem sollten Vollfinanzierungen nur in einer Niedrigzinsphase abgeschlossen werden. Der mutmaßliche Bauherr eines Fertighauses sollte sich weiterhin noch überlegen, ob er Eigenleistungen (Muskelhypothek) mit einbringen kann, um die monatliche Belastung weiter deutlich zu verringern und dann den eingesparten Teil dafür nutzt die Tilgungsrate zu erhöhen.

Fazit: Hat denn eine Durchschnittsfamilie mit nur einem Einkommen gar keine Chance, ohne Eigenkapital ein eigenes Fertighaus zu bauen? Im Normalfall NEIN – aber keine Regel ohne Ausnahme. Es gibt Förderprogramme von Ländern, Städten und Gemeinden und der KFW-Bank, die unter bestimmten Voraussetzungen ein Bauvorhaben mit Krediten unterstützten oder Bauland zur Verfügung stellen. So individuell wie ein Fertighaus sein kann so individuell sind auch die Baufinanzierungen und Möglichkeiten von irgendeinem speziellen Förderprogramm zu provitieren.

Es gibt keine generelle Aussagemöglichkeit und jeder Fall muss individuell betrachtet werden.


Hausbau – Fertighaus, Blockhaus, Holzhaus und Niedrigenergiehaus

Egal ob es sich um ein Fertighaus, Blockhaus oder Niedrigenergiehaus handelt, eins haben all diese Häuser gemeinsam: den Baustoff Holz.

Dabei verwenden die meisten Fertighaus Hersteller die sogenannte Holzständerbauweise, die meist günstiger ist als die Vollholzvariante (Blockhäuser, Blockbalkenhäuser, Blockbohlenhäuser und Schwedenhäuser). Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit diese Bauteile industriell in einer Fertigungshalle vorzufertigen und dann diese Bauteile komplett montiert (inklusive Gas/Wasser, Elektroinstallation und Dämmung) auf die Baustelle zu liefern. Viele dieser Fertighaushersteller benötigen für die Aufstellung eines solchen Fertighauses nur 1-2 Tage. Dies spart zusätzlich Zeit und Geld für den Fertighaushersteller und den Bauherren. Viele Fertighaus-Hersteller werben damit, dass das Fertighaus ein Nachfolger der alten Fachwerkhäuser wäre und damit eine sehr natürliche und ursprüngliche Bauweise. Dies ist aber nur zum Teil richtig, denn Fachwerkhäuser sind zwar auch aus Holz und haben Zwischenräume, welche mit Dämmaterial ausgefüllt wurden. Letztlich handelt es sich hier aber um Lehm und Stroh, welche sehr natürliche Materialien sind. Fertighäuser erhalten hier meist Dämmaterial aus künstlichen Mineralfasern, welche noch immer unter bestimmten Umständen gesundheitsschädlich sein können. Alternativ gibt es heute allerdings auch einige Hersteller, die auf natürliche Dämmstoffe wie Baumwolle, Flachs, Stroh, Schilf, Kokos, Kork, Holzfasern, Zellulose und Schafwolle setzen. Diese haben aber meist einen geringeren Dämmwert und sind meist auch deutlich teurer.

Weiterhin haben Fachwerkäuser sehr dicke Holzbalken, die das Grundsystem dieser Häuser bilden. Bei den Holzständerkonstruktionen eines Fertighauses wird eher auf das Komplettsystem gesetzt. Dies bedeutet, dass die Holzrahmenkonstruktion aus deutlich dünneren Balken, die aber insgesamt mehr und effektiver miteinander vernetzt sind gebildet wird. Diese Konstruktion ist so stark, dass man ohne Probleme an den Hauptbalken ein Auto aufhängen kann, was nicht einmal mit einem normalen Porenbeton Massivhaus gelingen würde.

Bei einem Blockhaus oder Blockbohlenhaus verwendet man im Gegensatz zum Fertighaus ein Wandsystem aus Vollholz, so dass hier keine Zwischenräume zur Dämmung mehr vorhanden sind.


Hausbau – Fertighaus oder Massivhaus …

…das ist wohl die Frage die sich viele zukünftige Bauherren stellen.

Ob man eher zu einem Fertighaus oder Massivhaus neigt, liegt wohl an den eigenen Vorlieben. Egal wie lange man sich damit auseinandersetzt, ob nun ein Fertighaus mehr Vorteile bietet oder das Massivhaus. Am Ende entscheidet hier doch meist das eigene Gefühl.

Wir haben uns jetzt schon sehr lange mit diesem Thema beschäftigt, sind aber auch noch nicht abschließend zu einem Ergebnis gekommen. Auch wenn ich bereits viele Kommentare hierüber erhalten habe, so kann ich beiden Produkten Vor- und Nachteile abgewinnen. Ich denke nicht, dass es so wie in einigen Kommentaren zu lesen ist, man diese beiden Haustypen nicht miteinander vergleichen kann.

In manchen Gebieten Deutschlands findet man fast ausschließlich Steinhäuser und in anderen Gegenden sind die Holzhäuser dominierend. Ich kenne viele Menschen, die immer noch große Vorbehalte gegen Fertighäuser haben, da sie ihnen die Standfestigkeit und Langlebigkeit absprechen. Generell kann man ihnen aber folgende Stärken & Schwächen zuordnen:

Fertighaus:

+ Bauzeit – Fertighäuser werden in unglaublich schneller Weise aufgestellt
+ Ökologisch – Fertighäuser werden in der Regel aus Holz gebaut
+ Dämmwerte – Holz mit Dämm-Material isoliert besser als Stein oder Beton
+ Trocknung – Die Bauteile sind aus Holz daher entfällt meist eine längere Trocknung
– Schallschutz – Fertighäuser sind meist hellhöriger
– Befestigung von verschiedenen Möbelelementen nicht überall möglich
– Wert des Hauses meist niedriger im Vergleich zu konventionellen Bauten

Massivhaus:

+ Wert des Hauses meist höher angerechnet
+ Schallschutz – Massivbauten bieten den besten Schallschutz
+ Individueller als Fertighäuser
+ An und Umbauten einfacher durchführbar
– Trocknung – Lange Austrocknungsphase für den feuchten Rohbau
– Bauzeit – Massivbauhäuser benötigen eine deutlich längere Bauzeit
– Dämmwerte – Liegen meist trotz Dämmung unter den Werten von Fertighäusern


Wie alles begann….

Willkommen zu unserem Traum vom eigenen Haus!

Wir sind eine kleine Familie bestehend aus Rainer (36), Ivy (31) und Joshua (<1J). Derzeit leben wir berufsbedingt in einer kleinen 3 Zimmer Altbauwohnung im Rhein-Main-Gebiet und zeitgleich vorwiegend am Wochenende in einer 4 Zimmer Dachgeschosswohnung auf dem Land. Diese Zustand ist natürlich für uns keineswegs zufriedenstellend. Zum einen ist es wirklich anstrengend einen Kinderbuggy und die ganzen Familien-Einkäufe in den 3 Stock einer Altbauwohnung zu schleppen und zum anderen fühlt man sich nirgendwo so richtig zu Hause und ist ständig auf dem Sprung. Gerade für unseren Sohn der mit seinem fast 1 Jahr jetzt so richtig seine Welt entdeckt ist die Stadtwohnung im 3 OG alles andere als ideal, was ich aber hier jetzt nicht vertiefen möchte.

Nunja jedenfalls haben wir seit der Geburt meines Sohnes mit dem Gedanken gespielt uns Wohnungstechnisch zu verändern. Wir benötigen jetzt mehr Platz und auch die generellen Anforderungen an eine Wohnung haben sich als Familie grundlegend verändert.

Also haben wir uns mal ein wenig umgehört und auch den ein oder anderen Plan geschmiedet. Wir hatten Interesse an….

  • Eigentumswohnung 4-Zimmer (neu) im Rhein-Main Gebiet
  • Eigentumswohnung 4-Zimmer (gebraucht) im Rhein-Main Gebiet
  • Haus (gebraucht) in Oberhessen
  • Haus (neu) in Oberhessen

Und zwar auch genau in dieser Rheinfolge. Naja die Preise für eine neue Eigentumswohnung hier im Rhein-Main-Gebiet haben uns dann aber auch ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Gebraucht waren alle gefundenen Angebote entweder zu teuer oder eben wirklich nicht das was man sich so erhofft und erwartet. Entweder war es eine echt miese Gegend oder das Gebäude war schon halb verfallen. Ist echt krass was hier für manche Objekte an Geld verlangt wird… wer soll sich so etwas denn überhaupt leisten können?

Nichts desto trotz haben wir immer mal wieder im Internet nach Angeboten ausschau gehalten. Wir waren bei verschiedenen Objekten vor Ort und haben ein wenig geträumt, wie es denn wäre wenn wir dort einziehen würden. Letztendlich haben wir aber hin und her gerechnet und mussten feststellen, dass ein eigenes Bauvorhaben nur unwesentlich teurer ist und sich auf Dauer eben doch eher rechnet. Allerdings muss ich dazu sagen, dass wir hier die Angebote zu rate gezogen haben mit denen Fertighaushersteller derzeit werben und das dieses Haus auch in Oberhessen entsteht und nicht wie die gesuchte Wohnung im Rhein-Main Gebiet.

Die Wohnungen die hier in einer ordentlichen Lage waren und von der Größe her passten kosteten meist zwischen 200.000-250.000€. Wenn man einige Kompromisse eingeht konnte man schon etwas für um die 150.000€ erhalten. Die Kompromisse wären gewesen, dass die Wohnung doch deutlich kleiner ist und max. 2 Zimmer hat oder aber dass es in einer echt miesen Wohngegend ist. Beides kam für uns nicht wirklich in Frage, da vor allem unser Sohn in unseren Überlegungen im Vordergrund stand. Wir möchten weder, dass er in einer „schlechten“ Gegend aufwächst noch dass wir sein Kinderzimmer parallel als Arbeitszimmer verwenden müssen wie es derzeit der Fall ist.

Wenn man schon einmal soviel Geld und Risiko auf sich nimmt, sollte doch zumindest alles passen und die Kompromisse sich auf wenige nicht so grundlegende Dinge beziehen.

Nachdem wir also einige Eigentumswohnungen besichtigt und die dazugehörigen Preise erfahren hatten, haben wir die Suche nach einer passenden Immobilie dieser Art aufgegeben. Im Gegenzug haben wir aber nun von allen uns bekannten Anbietern Prospektmaterial für Einfamilienhäusern angefordert.

Dies kann man sehr einfach und gut über die Webseite Hausbau Kataloge kostenlos bestellen.

In den nächsten zwei Wochen bekommt man dann doch einiges zum Lesen und aussuchen… Leider aber in den seltensten Fällen direkte Preislisten, sondern allerhöchstens mal ein paar Preisbeispiele, welche man aber in der Regel doch komplett vergessen kann.. Einige erfreuliche Ausnahmen gibt es allerdings, aber dies kann man in unserem anderen Artikel über die Haushersteller und Verkäufer nochmals genauer nachlesen…