Finanzierung


Rechnungen, Rechnungen, Rechnungen 1

So nun beginnt der Ernst des Hausbauens…

Wir haben zwar lange nichts gehört, doch nun kommen sie gehäuft und in großen Schritten…. die Rechnungen! Einige waren überraschend positiv und andere treiben einem fast die Tränen in die Augen. Es ist unfassbar für was alles Gebühren auflaufen und was für Kosten z.B. für einen einfachen Eintrag ins Grundbuch anfallen. Gerade diese Kosten, welche fast nirgends größer erwähnt werden, sind doch schon ganz schön dicke Brocken welche erstmal gestemmt werden müssen. Unsere Finanzierung steht zwar schon seit geraumer Zeit, trotzdem bin ich gespannt, ob jetzt die ersten Auszahlungen ohne weitere Probleme klappen oder ob wir mal wieder mit irgendwelchen Stolpersteinen zu kämpfen haben.
Generell würde ich wohl in Zukunft die Finanzierung anders wählen. Das Hessen-Baudarlehen ist zwar unglaublich günstig, allerdings auch unglaublich kompliziert und für ein Vorhaben mit einem Ausbauhaus eher ungeeignet. So wird z.B. die vorletzte Rate (10%) erst nach Einzug und die letzte Rate (15%) erst nach Fertigstellung der Außenanlagen ausgezahlt. Da man allerdings viele Materialien ja direkt bezahlen muss, bin ich gespannt wie wir dies mit unserer Finanzierung umsetzen werden. Zwar steht in den Bedingungen, dass der Auszahlungsplan bei Fertig bzw Ausbauhäusern anders verläuft, aber so wie ich die WiBank bisher kennen gelernt habe ist man darauf nicht wirklich eingestellt.
Jedenfalls ist dies alles ein sehr großes Kuddelmuddel, da wir wie gesagt zwei Banken mit ganz unterschiedlichen Zahlungsplänen haben. Diese sollen dann aber zusammen den von ProHaus gewünschten Auszahlungsplan plus die von uns benötigten Material und Fremdkosten zu den entsprechenden Zeiten übernehmen.


Finanzierung – WiBank senkt den Zinssatz auf 1,7% beim Hessen-Baudarlehen

Die Wibank hat zum 08.11.2012 ihre Zinssätze für das Hessen-Baudarlehen sowie das Hessen-Darlehen von 1,8% auf 1,7% gesenkt.

Zum Vergleich zum KFW Förderdarlehen spart der Hesse ca. 1%. Die Tilgungsraten sind beim Hessen-Baudarlehen mit aktuell 2,261% und beim Hessen-Darlehen bei 2,175%. Damit hat die Wibank den Zinssatz wieder auf den niedrigsten Satz in 2012 eingestellt.


Baufinanzierung – Zinsen steigen rasant an

Haben wir nun den Zeitpunkt verpasst? Seit wenigen Tagen steigen die Zinsen für Baufinanzierungen wieder rasant an.

Wie in diversen Internetportalen zu lesen ist, haben die Bauzinsen mit 10-jähriger Laufzeit nun wieder deutlich höhere Werte als 2% erreicht. Wie es immer so mit den Zinsen ist, steigen sie erheblich schneller als sie fallen. Auch meine Tagesgeldbank hat mir mitgeteilt, dass sie die Zinsen für Festgeld (1J,3J & 5J) in wenigen Tagen deutlich nach oben schrauben wird. Es wird also im Allgemeinen damit gerechnet, dass sich die Lage rund um die Zinsen wieder entspannt und die Niedrigzinsphase nicht mehr allzu lange anhalten wird.


Ein Fertighaus bauen ohne Eigenkapital – geht das überhaupt?

Immer wieder wird in diversen Beiträgen mit dem Thema: „Wie man auch ohne Eigenkapital zu einem Haus kommt.“ geworben.

Und einige Anbieter und Banken benutzen diesen oder ähnliche Slogans um Baufinanzierungen für Fertighäuser anzubieten, auch wenn nur wenig oder gar kein Eigenkapital vorhanden ist. Prinzipiell sind zwar sogenannte Vollfinanzierungen möglich, allerdings benötigt hierfür der Bauherr ein hohes und zugleich sicheres Einkommen oder andere Sicherheiten. Das also eine junge Familie mit nur einem durchschnittlichen Einkommen wirklich in den Genuss einer Vollfinanzierung kommt, ist also höchst unwahrscheinlich.

Vollfinanzierung nur für die obere Gesellschaftsschicht

Dadurch werden die mutmaßlichen Fertighaus Bauherren, die dieses Bauvorhaben mit einer Vollfinanzierung durchführen möchten, schon sehr stark eingeschränkt. Ein junger Bänker, der bei der Deutschen Bank mit einem Anfangsgehalt von 4.800 € eingestellt wird und dessen Ehefrau, die als Fremdsprachensekretärin bei Siemens 3.500 € verdient, denen werden die Banken sicherlich jede Finanzierung anbieten. Auch ein Staatssekretär oder Verfassungsrichter wird wohl keine Probleme haben, eine Vollfinanzierung durchzusetzen.

Durchschnittsverdiener oder Familien mit nur einem Einkommen hingegen werden es sehr schwer haben, ohne zusätzliche Sicherheiten eine Vollfinanzierung für ein Fertighaus zu bekommen. Banken fordern Sicherheiten und diese sind eben bei einer Familie mit nur einem durchschnittlichen Einkommen nicht gegeben.

Wird leicht vergessen: Neu einrichten kostet zusätzliches Geld!

Wenn blauäugig gerechnet wird und die Baufinanzierung „gerade eben so“ gesichert ist, übersehen viele Bauherren eines Fertighauses jedoch, dass auch noch die so oft erwähnten Nebenkosten fällig werden, welche ca. 10-15% der Kosten für den Hausbau ausmachen. Weiterhin muss ein neues Haus auch eingerichtet werden. So muss man unter Umständen die Kosten für eine neue Einbauküche, eine neue Sitzgarnitur, einen neuen Esstisch oder ein neues Bett mit planen, da die alten Möbel einfach nicht mehr passen oder eben nicht mehr zu dem neuen schönen Fertighaus passen. Ein Haus baut man ja vermutlich nur einmal im Leben und wenn man schon seinen Lebenstraum verwirklicht möchte man diesen Auch genießen. Hierzu gehört mit Sicherheit auch ein schön angelegter Garten der ebenfalls zusätzliches Geld kostet. Für all diese Fälle sollte also immer ein Sicherheitspolster mit eingeplant werden.

Hohe Tilgung ist wichtig und bares Geld wert!

Die übliche Tilgungsrate für Baufinanzierungen liegt bei 1%. Sollte die Möglichkeit bestehen, so empfehlen Finanzierungsberater eine Tilgung von 2-3% um eine schnelle Rückzahlung zu erreichen. Um so schneller die Finanzierungssumme abgebaut wird, umso besser und umso geringer ist der Zinsbetrag über die komplette Laufzeit. Außerdem sollten Vollfinanzierungen nur in einer Niedrigzinsphase abgeschlossen werden. Der mutmaßliche Bauherr eines Fertighauses sollte sich weiterhin noch überlegen, ob er Eigenleistungen (Muskelhypothek) mit einbringen kann, um die monatliche Belastung weiter deutlich zu verringern und dann den eingesparten Teil dafür nutzt die Tilgungsrate zu erhöhen.

Fazit: Hat denn eine Durchschnittsfamilie mit nur einem Einkommen gar keine Chance, ohne Eigenkapital ein eigenes Fertighaus zu bauen? Im Normalfall NEIN – aber keine Regel ohne Ausnahme. Es gibt Förderprogramme von Ländern, Städten und Gemeinden und der KFW-Bank, die unter bestimmten Voraussetzungen ein Bauvorhaben mit Krediten unterstützten oder Bauland zur Verfügung stellen. So individuell wie ein Fertighaus sein kann so individuell sind auch die Baufinanzierungen und Möglichkeiten von irgendeinem speziellen Förderprogramm zu provitieren.

Es gibt keine generelle Aussagemöglichkeit und jeder Fall muss individuell betrachtet werden.


Finanzierung – Zinsen für Baufinanzierungen fallen weiter auf neues Jahrestief!

Der Bauzins fällt bzw. die Zinsen für Baufinanzierungen sinken weiter.

So konnte man heute auf diversen Internetportalen bereits Zinsen von 3,15% für die 10jährige Laufzeit bei Bauvorhaben finden. Dies ist ein neuer Tiefststand für 2011 und es scheint, als würde sich der Abwärtstrend weiter fortsetzen. Geschuldet wird dies vermutlich der gegenwärtigen Schuldenkrise in Europa. Obwohl die Zinssätze für die meisten ausländischen Staatsanleihen weiter steigen, sorgt dies für einen Run auf die Bundesanleihen dessen Zinssatz derzeit bei  ca. 2,30% (10j) liegt und sich dadurch weiterhin auf sehr niedrigem Niveau befindet.


Zinsentwicklung für Immobilienfinanzierung in 2011

Um eine Prognose für die Zinsentwicklung des Jahres 2011 vorzunehmen, muss man kein Magier sein. Es ist zwar nicht möglich, die exakten Zinsen für Kredite vorherzusagen, doch eine Tendenz zeichnet sich ganz eindeutig ab. Wie sooft, hilft auch bei der Zinsentwicklung ein Blick in die Vergangenheit, um sich ein besseres Bild von der Zukunft machen zu können.

Anfang September des Jahres 2009 war die beste Zeit, um günstige Kredite für die Immobilienfinanzierung zu erhalten. Das Zinsniveau lag auf einem Rekordtief von durchschnittlich 2,9 Prozent oder sogar weniger. Bis zum 1. Dezember 2010 waren die Zinsen bereits auf durchschnittliche 3,55 Prozent gestiegen. Um Anfang März 2011 herum lagen sie dann bei knapp 4 Prozent. Die Frage, in welchem Ausmaß die Zinsen im Lauf des Jahres 2011 noch steigen werden, wird unterschiedlich bewertet und zum Teil kontrovers diskutiert. Weitgehende Einigkeit herrscht jedoch hinsichtlich der Aussage darüber, dass die Zinsen in absehbarer Zukunft nicht sinken werden. Das bedeutet für Kredite, dass sie in Zukunft teurer werden.

Zwei Aspekte spielen bei der Beurteilung der Frage, wohin die Zinsentwicklung gehen wird, eine zentrale Rolle. Zum einen richten sich die Konditionen für Kredite nach der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. Hier steht nach wie vor die Frage im Raum, ob sich die Wirtschaft von der Finanzkrise der Vergangenheit nachhaltig erholt hat oder nicht. Ein zweiter maßgeblicher Faktor ist der des Leitzinses der Europäischen Zentralbank. Je nachdem, ob und in welcher Höhe er angepasst wird, führt auch das dazu, dass Kredite teurer werden. Bereits zum 1. April 2011 hat die Europäische Zentralbank die Leitzinsen um 0,25 Prozent auf 1,25 Prozent angehoben. Nun ist abzuwarten, ob es zu weiteren Erhöhungen kommt. Die Vergangenheit zeigt, dass die Europäische Zentralbank nach einer Erhöhung des Leitzinses im Folgezeitraum weitere Anpassungen vorgenommen hat. Derzeit sieht es jedoch danach aus, als wenn die EZB eine „Zinspause“ einlegt.

Abschließend lässt sich noch sagen, dass es – egal ob die Zinsen steigen oder sinken – immer sinnvoll ist einen Immobilienfinanzierungen Vergleich der aktuellen Angebote zu machen, bevor man sich für einen Anbieter entscheidet. Denn gerade bei größeren Darlehenssummen, wie sie bei Immobilienfinanzierungen üblich sind, können ein paar Prozentpunkte weniger ein großes Ersparnis darstellen.

Dies ist ein Gastbeitrag von S. Elsbach – Vielen Dank!


Bauzinsen entspannen sich..

nachdem die EZB ihren Leitzins nur bestätigt aber nicht weiter erhöht hat. Die EZB hat weiterhin keine Andeutungen gemacht ihren immer noch sehr niedrigen Leitzins in den kommenden Monaten stark anzuheben. Experten gehen allerdings davon aus, dass es im Juli zu einer weiteren Erhöhung kommen wird.

Trotzdem sind die Bauzinsen nach ihrem Höchststand Anfang April von 3,92% inzwischen wieder auf knapp 3,62% gefallen. Vermutlich wird zwar nicht mehr der Rekordtiefstand aus 2010 erreicht, dennoch denke ich dass wir bis Juli 2011 keine Erhöhung der Bauzinsen mehr erleben werden. Wer ins Auge gefasst hat demnächst zu bauen sollte daher die Zinsen derzeit genau beobachten um zum richtigen Zeitpunkt zuzuschlagen und seine Finanzierung abzusichern. Ein schönes Tool dafür findet man hier.


Wibank erhöht Zinsen für das Hessen-Baudarlehen auf 2,8%!

Tja die Wirtschaft zieht an und das spüren zunächst einmal junge Baufamilien. Wieder einmal ist in kurzer Zeit der Zinssatz für das Hessendarlehen über die wibank von 2.6% auf 2.8% angehoben worden.

Um die laufenden Kosten erträglicher zu machen wurde allerdings der Tilgungsbetrag von 1,9.. auf 1,846 abgesenkt, was die Monatsbelastung für dieses Darlehen also lediglich um ca. 0,1% ansteigen lässt. Trotzdem ist dies gerade für die geförderten jungen Baufamilien äußerst negativ, da es hier weiterhin Monat für Monat aufwärts geht… und dies wo sich die Lage an den normalen Hypothekendarlehen über die letzten Tage wieder ein wenig erhohlt hat.


Bauzinsen im Vergleich zum Leitzins der EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins mit Wirkung zum 13.04.2011 um 25 Basispunkte auf 1,25% erhöht. Die Bauzinsen sind vor dieser Meldung und auch zum Zeitpunkt der Umsetzung steil angestiegen. So erreichten die durchschnittlichen Bauzinsen mit 10 Jähriger Zinsbindungszeit schnell den neuen Höchststand von 3,92% bei bester Bonität. Inzwischen hat sich die Lage aber wieder entspannter und die Zinsen für das gleiche Darlehen, ist mit dem heutigen Tag wieder für 3,705% zu ergattern. Die Zielrichtung liegt aber nach wie vor bedeutend höher und die meisten Experten raten derzeit dazu eine mögliche Finanzierung schnellstmöglich abzuschließen.

Dennoch hat der Leitzins der EZB nur eine langfristige Wirkung auf die aktuellen Bauzinzen… auch hier gilt immer Angebot und Nachfrage. So hat es zum Beispiel fast 1,5 Jahre gedauert bis der Bauzinssatz nach der Leitzinsenkung auf 1,00% seinen Tiefststand letztes Jahr erreicht hat. Es ist allerdings davon auszugehen, dass es in die andere Richtung bedeutend schneller geht solange es sich nichts am allgemeinen Aufschwung ändert. Es gibt allerdings die Möglichkeit die derzeit günstigen Zinsen mitzunehmen auch wenn die Zinsen bereits um 1,2% gegenüber dem Tiefststand angestiegen sind.

Entweder man schließt jetzt noch schnell eine komplette Finanzierung ab, sichert sich ein Forwarddarlehen oder schließt die derzeit noch günstigen Bausparverträge ab, um in der Zukunft Zinssätze von unter 4% zu erreichen. Leider gibt es diese Möglichkeit allerdings nur für die Bankdarlehen und nicht für die besonders günstigen KFW oder Länderfördermaßnahmen (z.B. Hessendarlehen) welche immer tagesaktuell angeboten werden. Es ist natürlich die Frage inwieweit diese Programme noch Sinn machen wenn man später mal ein viel günstigeren Bankkredit bekommen kann.

Derzeit gehen wir noch immer von einer 3- Baustein Finanzierung aus welche sich aus folgenden Bausteinen zusammensetzt:

Hessenbaudarlehen (2,6%), Riester Baudarlehen (4,5%) und einem anderen Baudarlehen (2,9%-3,9%) abgesichert durch einen Bausparvertrag

Da das Hessendarlehen mit ca. 80.000€ der größte Baustein für uns ist, hoffen wir das wir den Zinssatz der Wibank von 2,6% noch etwas behalten.


Zinsen steigen und steigen…

und es nimmt wohl vorerst kein Ende. Es scheint so als würden sich alle Werbesprüche a la „Finanzieren sie jetzt gleich denn die Zinsen gehen von jetzt an steil nach oben“ bewahrheiten. Die Zinsentwicklung für Baudarlehen scheint derzeit nur eine Richtung zu kennen und dies zeigt sich mit neuen „Bestmarken“. Bei vielen renommierten online Finanzierungsdiensten sieht man erstmalig für dieses Jahr den bestmöglichen Zinssatz von 3,77% bei einer Laufzeit von 10 Jahren und einen Zinssatz von 3,18% bei einer Laufzeit von 5 Jahren. Wir haben jetzt nochmals bei den Beratern, die uns letztes Jahr bereits unverbindliche Angebote unterbreitet haben, nachgefragt und diese liegen alle ca. 0,5% höher wie bei den letzten Angeboten. In der Tat ist dies bares Geld, was sich bei Laufzeiten von 20-30 Jahren gerne auf 5 stellige Beträge summiert.

Wir haben reagiert und uns trotz aller Bedenken für einen weiteren Bausparvertrag entschieden, um die Finanzierung in der Zukunft mit den derzeit festgelegten „günstigen“ Zinsen abzusichern. Der Vorteil dieser Variante ist, dass die Zinssätze jetzt bereits für die Zukunft festgelegt sind und dies auch bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens bleiben.

Wir gehen derzeit davon aus, dass wir unser Baudarlehen aus 3 Bausteinen zusammensetzen. Die Bausteine beinhalten das Hessendarlehen, das Riesterdarlehen und dieser neue Bausparvertrag, welcher auch zur Absicherung eines normalen Baudarlehens dienen könnte. Das Riesterdarlehen und der Bausparvertrag sind somit derzeit relativ günstig und von den Zinssätzen her abgesichert. Nur das Hessendarlehen über 80.000€ macht uns ein wenig Kopfzerbrechen, da hier doch sehr zügig der Zinssatz in den letzten Monaten angepasst wurde und wir davon ausgehen, dass sich der Zinssatz weiter erhöht und dies unter Umständen auch sehr sprunghaft geschehen könnte wenn die EZB wirklich bereits am 7. April 2011 ihre Zinserhöhung durchführt.

Ehrlich gesagt hatte ich gerade durch die Katastrophe in Japan nicht damit gerechnet, dass es weiterhin so rasch mit den Zinsen nach oben geht. Aber die Banken scheinen sich schon sehr darauf fixiert zu haben, dass die Europäische Zentralbank ihren Leitzins wieder anhebt. Wir werden sehen, wie sich die Europäische Zentralbank am 07. April entscheidet und hoffen natürlich , dass der seit Mai 2009 gültige Zinssatz weiterhin seine Gültigkeit behält.


Finanzierung – BHW ändert vermutlich Zinssätze im April 2011 für Sonderkontingent

Heute hatten wir ganz kurzfristig nochmal einen BHW Beratungstermin, da sich in kürze wohl die Konditionen im Bereich Baudarlehen und Bausparvertrag ändern werden. So wie es aussieht werden die derzeit möglichen Zinssätze für ein spezielles Sonderkontingent von ca. 3,3% auf über 5% steigen. Dieses Sonderkontingent hat eine Ansparphase von ca. 4,5 Jahren bei einer kompletten Laufzeit von ca. 18 Jahren. Ich werde hierzu noch eine Mail mit mehr Informationen erhalten und diesen Artikel zeitnah nochmals bearbeiten…. <to be updated>


Zinserhöhung 2011 – EZB Leitzinserhöhung in Reichweite

Gestern wurde von der Europäischen Zentralbank (EZB) der bestehende Leitzins in Höhe von 1,0% bestätigt, allerdings wurde auch in Aussicht gestellt, dass der Leitzins bereits im April 2011 erhöht wird.

Seit Mai 2009 verharrt der Leitzins der EZB bereits auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent. Nachdem diese Absichten bekannt wurden, schnellte der Euro im Vergleich zum US Dollar nach oben und hat bereits die 1,39 Marke durchbrochen. Was aber bedeutet dies nun für Bauherren, die in 2011 ein Haus bauen möchten? Ganz einfach… vermutlich werden die Bauzinsen in den folgenden Monaten ebenfalls deutlich in die Höhe schnellen. Schon innerhalb der letzten 2 Tage konnte man bei den Bauzinsen mit 10 Jahren Laufzeit deutliche Steigerungen feststellen, nachdem es sich nach dem diesjährigen Höchststand von 3,68% erstmal wieder beruhigt hatte. Heute Abend konnte ich auf diversen Finanzseiten den neuen Höchststand von 3,69% für Baudarlehen mit 10 Jahren Laufzeit sehen. Auch diese Werte sind natürlich von der Aussage der EZB getrieben und alle spekulieren jetzt auf eine Erhöhung des Leitzinses. Sollte dies wirklich im April erfolgen, werden wir vermutlich deutlich höhere Zinssätze sehen… Daher sollte sich jeder überlegen, ob er jetzt nicht doch noch schnell zuggreift und die immer noch relativ niedrigen Zinsen für das Baudarlehen sichert.


Zinserhöhung 2011 – WI Bank erhöht auf 2.6%

So wir haben inzwischen die zweite Zinserhöhung innerhalb weniger Wochen. Alle Finanzierungsexperten raten uns derzeit schnell zu handeln. Die Förderbank Hessen hat bereits 0.3% zugelegt und auch die anderen Banken und Bausparkassen mit Riesterfinanzierungs haben jetzt bei 25 Jahre Laufzeit wieder deutliche Werte über 4.0%.

Es scheint mir fast so, als ob unsere Pläne für das Eigenheim bald auf Eis gelegt werden müssen. Sollte sich der Zinssatz z.B bei 150.000€ Darlehenssumme um ca. 0.7% erhöhen so sind dies Mehrkosten in Höhe von 10.000€ innerhalb von 10 Jahren. 10.000€! Mensch das ist ja fast unsere komplette Heizungsanlage inklusive Fussbodenheizung. Tja hätten wir unser Haus doch schon im Juli 2010 gebaut und finanziert… dann hätten wir vermutlich 20.000€ eingespart. Nur leider kann man sowas ja nicht im voraus wissen. Hausbau ist doch eine Sache die Zeit und Geduld braucht… schließlich ist es eine Investition fürs Leben und man wird die nächsten 20-30 Jahre vermutlich damit zu tun haben.


Finanzierungstermin – Kunert Finanzdienstleistungen

Heute haben wir noch einen weiteren Finanzierungstermin. Diesmal das unabhängige Unternehmen Kunert Finanzdienstleistungen aus Gießen, welches uns speziell von einer Massa Haus Beraterin empfohlen wurde.

Dieser Termin war sehr stressig, da es ja nun doch schon kurz vor Weihnachten war und man ja normalerweise noch so einiges kurz vor Schluss zu erledigen hätten. Wir dachten allerdings wir bauen morgen schon ein Haus und dann sollten wir die Finanzierung doch sehr schnell unter Dach und Fach bringen. In aller Hektik um den Termin, der ja nun in Gießen auf unserem Weg in die Weihnachtsferien stattfinden sollte, haben wir wohl leider die falsche Zeit notiert. So erhielten wir unterwegs im Auto einen Anruf, ob wir denn noch kommen würden… Frau K. war trotz unserer einstündigen Verspätung und eines weiteren Termins am Nachmittag die Ruhe in Person. Sie erklärte uns alles äußerst ausführlich und ging mit uns zusammen die Finanzierung mit einer Beispielrechnung durch. Auch als unser kleiner Sohn anfing ungeduldig zu werden, wußte sie genau was zu tun ist. Für uns ist Frau K. jedenfalls eine äußerst kompetente und nette Ansprechpartnerin und wir hätten vermutlich direkt eine Finanzierung hier abgeschlossen, wenn wir zu diesem Zeitpunkt schon wissen würden, um welches Haus es sich handelt und wo wir nun bauen werden.


Finanzierungstermin I – Grünes Licht bekommen

So nun stand er endlich an…. unser erster Finanzierungstermin.

Wenn man sich nach Häusern erkundigt, bekommt man auch gleich im ersten Zuge schon Informationen über Finanzierungsberater. Hier gibt es meistens externe Finanzierungsberater die (völlig) unabhängig vom Haus-Hersteller agieren oder aber das Unternehmen hat einen eigenen Finanzierungsbereich ausgelagert.

Unser erster Kontakt mit einem Finanzierungsberater wurde über einen Hausverkäufer vermittelt, der auch in der engeren Auswahl für unser Traumhaus steht. Der Beratungstermin wurde schnell und unkompliziert direkt bei uns zu Hause vereinbart.

Uns war dieser Termin sehr wichtig, damit wir einfach mal sehen ob wir uns ein (Traum)Haus überhaupt leisten können und mit was für monatlichen Belastungen wir rechnen müssten.

Der Finanzierungsberater war in einem kleinen zwei Mann Betrieb sozusagen als Selbständiger tätig. Er machte auf mich einen sehr netten und kompetenten Eindruck und wir haben dann erstmal  unsere groben Finanzen gecheckt…  Welches Kapital (Tagesgeldkonto, Baussparverträge, Aktien, etc.) steht zur Verfügung und welche Kosten (Haus, Sonderausstattung, Fertigstellungsmaterialien, Baunebenkosten) würden entstehen.

Wir haben dann noch besprochen, welche Wünsche wir bei der Finanzierung hätten. -> Aus der Sicht eines Familienvaters ist mir eine langfristige Zinsbindung (immerhin spricht ja derzeit Gott und die Welt von „Super-Niedrig-Zinsen“) von mindestens 15 Jahre besser sogar 20 oder 25 Jahre sehr wichtig. Hier kann man zumindest besser die monatliche Rate kalkulieren und dies auch auf sehr lange Sicht. Immerhin liegt der derzeitige Zinssatz deutlich unter dem Durchschnitt und die Monatsbelastung könnte leicht um 50% steigen wenn sich der derzeitige Zinssatz verdoppelt.

Bei dieser langen Zinsbindung wurde mir ein Riester-Darlehen empfohlen, da dieses doch für diese Laufzeit sehr gute Zinssätze habe und gleichzeitig noch die staatliche Förderung die Laufzeit durch Sondertilgungen verkürze.

Damit war dieser zwei Stunden Termin abgeschlossen und wir sollten die konkreten Daten nach wenigen Tagen per E-Mail erhalten.

Fazit der ersten Finanzierungsberatung: Wir wären in der Lage ein Haus zu finanzieren und auch die Banken würden vermutlich unseren Haustraum unterstützen.

Dabei ist es im Grunde eine ganz einfache Rechnung was die Banken so in etwa rechnen um zu sehen ob jemand einen Kredit bekommen würde:

  • 1-2 Personen: Lebenshaltungskosten ca. 1000-1200€
  • Ratenkredite / Versicherung / Auto
  • Kinder werden nicht berücksichtigt dafür aber das Kindergeld auch nicht

Was dann übrig bleibt sollte noch für die Finanzierung ausreichen, wobei man nicht unter 600€ pro Monat für ca. 140.000€ rechnen sollte. Jede Erhöhung um weitere 10.000€ sollen um die 50€ im Monat ausmachen bei dem derzeitigen Zinsniveau.