Grundstück


Baugrundstück – Es wird konkreter und langsam auch kniffeliger

So passend zum schönen Frühlingswetter der letzten Tage, nimmt unsere Grundstückssuche immer konkretere Formen an.

Wir haben inzwischen die genauen Details zu dem Grundstück, welches derzeit am ehesten alle unsere Wünsche erfüllt. Das kniffelige an diesem Grundstück ist, dass es sich um ganze 5 Flurstücke handelt, welche sich derzeit teilweise in privater und teilweise in öffentlicher Hand befinden. Zudem gibt es für den Bereich dieser Flurstücke keinen Bebauungsplan und vermutlich ist ein Bauvorhaben nicht auf allen Flurstücken zulässig. Wir haben daher alle uns möglichen Maßnahmen getroffen, um unser Bauvorhaben auf diesem Grundstück schnellstmöglich umzusetzen. Wir können daher nur hoffen, dass uns die Gemeinde und auch der private Besitzer des einen Flurstücks keinen Strich durch unsere Rechnung macht. Die Bauzinsen ziehen derzeit ja wieder leicht an und wer weiß, ob sie wieder auf dieses niedrige Niveau fallen werden. Wir hoffen jedenfalls, dass es jetzt voran geht und wir endlich unseren Traum in die Realität umsetzen.

Als letzte Alternative werden wir uns am Freitag auch noch ein Einfamilienhaus ansehen, welches scheinbar zu verkaufen ist. Diese Wahl wäre zwar nicht unser eigener Traum, allerdings würden wir hier in unserer gewohnten Umgebung bleiben.


Baugrundstück – Doch noch ein paar Antworten auf unsere Anzeigen

Tja auch wenn es sich etwas hingezogen hat… Wir haben tatsächlich ganze 4 Anrufe bezüglich unserer Grundstückssuche erhalten ;O)

Das Sondieren der neuen Angebote ging aber doch relativ schnell. 2 Angebote waren uns von der Lage einfach zu weit weg vom Schuss, auch wenn diese unglaublich günstig waren und wir unser Budget dementsprechend nach unten korrigieren hätten können. Aufgrund der Tatsache, dass ich aber doch eine große Entfernung beruflich zurücklegen muss wollte ich mir nicht noch mehr Fahrerei aufbrummen. Die anderen zwei Grundstücke haben wir uns dann vor Ort angeschaut. Eins davon war uns schon früher aufgefallen, als es noch über einen Markler angeboten wurde. Leider hat dieses Grundstück allerdings doch eine nicht so leichte Hanglage und außerdem sind auch noch ein paar Hochspannungsleitungen sehr nah am eigentlichen Grundstück. Das letzte verbleibende Angebot lag eigentlich recht gut… Nur für uns ein wenig zu zentral im alten Ortskern eines Dorfes und die Nachbarbebauung erschien mir auf der einen Seite bereits abbruchreif und auf der anderen Seite zu groß, so dass unser Haus dort wohl nicht richtig zur Geltung kommen würde. Allerdings gefiel uns dieser Ort so gut, dass wir jetzt das Neubaugebiet von diesem Dorf mit in unserer Vergleichsliste mit aufgenommen haben.
Fazit: Die zwei Anzeigen haben uns rein gar nichts gebracht…


Hausbau – Die richtige Grundstückswahl

Heute befassen wir uns damit, wie das richtige Grundstück für das Traumhaus ausgewählt werden sollte.

Wir haben diesbezüglich bereits auch unsere ersten Erfahrungen gemacht und möchten diese hier wiedergeben. Als erstes muss man sich im klaren sein, dass das richtige Baugrundstück mindestens genauso wichtig ist, wie das Haus was irgendwann mal auf diesem Grundstück stehen sollte. Es ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern ebenfalls des Geldes, beziehungsweise der Folgekosten die entstehen können.

So sind die Kosten für Bauplätze in den Städten bzw. in den Ballungsräumen um ein vielfaches höher als auf dem „flachen Land“. Allerdings steigert es in Städten und Ballungsräumen erheblich den Wert des Gesamtvorhabens, so dass eine Finanzierung für eine hochwertige Immobilie in Städten und Ballungsräumen immer eher möglich ist als auf dem Land. Eine Bank geht einfach davon aus, dass eine Immobilie für 500.000€ auf dem Land nur sehr schwer wieder zu verkaufen ist, falls der Bauherr irgendwann mal nicht mehr in der Lage ist seinen finanziellen Pflichten nachzukommen.

Weiterhin spielt die direkte Lage des Baugrundstücks eine sehr große Rolle. Immerhin werden sie vermutlich eine lange Zeit an diesem Ort verbringen und möchten sich sicherlich dort wohlfühlen. Es ist immer wichtig sich die Baugebiete direkt vor Ort anzusehen und zwar mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Tagen. Nehmen sie sich unbedingt Zeit für die Grundstücksauswahl und hören sie auf ihr Gefühl, ob das ihr Grundstück sein könnte. Versuchen sie mit potentiellen Nachbarn ins Gespräch zu kommen, denn so gewinnen sie einen ersten Eindruck von ihrem Wohnumfeld. Auch die verkehrstechnische Anbindung und Infrastruktur sollte eine große Rolle für den idealen Bauplatz spielen. Kleinere Geschäfte, Ärzte, Kindergarten, Grundschule und Bildungsangebote sollten sich in unmittelbarer Nähe befinden. Dies ist nicht nur für eine Familie wichtig, sondern bestimmt auch den Wiederverkaufswert ihrer Immobilie falls sie sich doch nochmal örtlich verändern wollen oder müssen.

Als nächstes sollte überprüft werden, ob es einen Bebauungsplan für dieses Baugrundstück gibt und ob sich dieses Baugrundstück nach Lage und Größe für die vorgesehene Bebauung eignet. Der Bebauungsplan legt meist die Anzahl der Vollgeschosse, Gebäudehöhe, Dachneigungen, Dachform, Dachfarbe, Bepflanzung oder auch Zisternenpflicht fest. Auch sind Grundbucheinträge zu prüfen, da dort eventuelle Hypotheken- oder Steuerlasten vermerkt sein könnten sowie Wegerechte eines Nachbars.

Als letztes sollte man sich ebenfalls über den Baugrund informieren. Altlasten, hoher Grundwasserspiegel, Leitungen und Kanäle können schnell die Baukosten in die Höhe treiben und weitere Baumaßnahmen erfordern die nicht eingeplant wurden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte eine Baugrunduntersuchung durchführen lassen. Ob das Baugrundstück überhaupt bebaubar ist hängt ebenfalls von einer gesicherten Erschließung ab. Straßenanschluss, Wasser und Abwasserversorgung muss gewährleistet sein. Sollte das Baugrundstück noch nicht erschlossen sein, muss man die sogenannten Erschließungskosten unbedingt mit einkalkulieren.